Als Vorgeschmack auf die SIGGRAPH 2008-Konferenz für Computergrafik in Los Angeles nächste Woche, hat Intel weitere Informationen zum neuartigen Grafikchip Larrabee bekannt gegeben. Weitere Details folgen auf der Konferenz.
Der Chip soll 2009 / 2010 den Markt erreichen und Intel einen Platz im Grafikkarten-Geschäft verschaffen. Larrabee baut auf die x86-Architektur auf, welche auch schon seit 30 Jahren in CPUs Anwendung findet. Intels Chip bietet darüber hinaus zusätzliche Funktionen wie Vektor-Berechnungen oder die Berechnungen von grafischen Texturen.
Die Vorteile der Larrabee-Architektur sollen in der Flexibilität der Einsatzgebiete und besseren Programmierbarkeit, welche durch die x86-Architektur gegeben ist, liegen.
Larrabee soll auf der Pentium-Architektur basieren und erweiterte Features wie Multi-Threading und 64-Bit-Erweiterungen bieten. Über wie viele Kerne der Larrabee verfügen wird, verriet Intel noch nicht. Gerüchte halten 24 bzw. 32 Kerne für wahrscheinlich. Fest steht aber, dass das Larrabee-Projekt auf die Ausführung hochparalleler Anwendungen spezialiert ist bzw. wird und die altbewährte x86-Architektur die Anwendungsgebiete nicht auf den Grafikprozessor-Markt beschränkt, sodass EDV-ler aus vielen Bereichen sich auf die Markteinführung freuen können.
Quelle: WinFuture
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