Suchmaschinenbetreiber Google reichte in diesen Tagen ein Patent ein, welches ein Rechenzentrum auf der offenen See beschreibt. Dieses System soll völlig autark arbeiten, also selbstständig Energie produzieren und damit auch noch umweltschonend sein.

Würde diese Idee marktreife erlangen, werden die Daten von Millionen von Nutzern bald auf dem Meer herumschwimmen. Tausende Server sollen, in Containern untergebracht, auf hoher See den ständig wachsenden Datenverkehr bewältigen.

Google plant Rechenzentren auf hoher See

Google plant Rechenzentren auf hoher See

Dabei ist diese Vorstellung bei weitem keine Spinnerei und bietet zahlreiche Vorteile. Beispielsweise wird die Wärme über Wärmetauscher an das umgebende Wasser abgegeben, sodass die Kühlung äußerst effizient arbeitet. Die Stromversorgung soll nur im Notfall über die integrierten Dieselgeneratoren erfolgen. Den Großteil der Energie erzeugen die sogenannten Pelamis-Maschinen, welche die Energie der Wellen in Strom umwandeln.

Die Mobilität der Rechenzentren macht auch den kurzfristigen Einsatz möglich. So lassen sich Gebiete kurzzeitig an das Internet anbinden und die öffentliche Infrastruktur wiederherstellen, falls diese beispielweise einer Naturkatastrophe zum Opfer gefallen ist.

Quelle: PC Games Hardware