Quasi über Nacht stellte Google seinen neuen Browser Chrome vor, der dem Browser-Markt mehr Leben einhauchen soll. Gestern Abend um 21 Uhr öffnete Google die Download-Seiten für die Beta-Version des Internetzugriffprogramms.
Dabei überzeugt der Browser durch eine sehr übersichtliche, aufgeräumte Oberfläche. Selbst die Möglichkeit der Erweiterung durch Plugins steht wahrscheinlich nicht in Aussicht. Der Browser konzentriert sich eben auf das Wesentliche: die Anzeige von Webseiten. Dabei überzeugt vor allem die JavaScript-Engine durch ihre Geschwindigkeit, die Firefox und Co. in den ersten Tests überflügelte.
Intuitiv ist dabei die Suche mit dem Omnibox-Feature. Bei der Eingabe der URL kann neben der Adresse auch ein Stichwort eingetippt werden, auch beides gleichzeitig ist möglich. Außerdem wird jeder Tab in einem eigenen Thread gestartet, was die Absturzanfälligkeit vermindert, da beim Absturz eines Registerreiters die anderen erhalten bleiben. Datenschützer kritisieren dagegen das Senden von Benutzerinformationen an die Datenkrake Google, um das Google auch keinen Hehl macht, da dies für ein intuitives Feature, wie die automatische Vervollständigung der URL, nötig sei.
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