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	<title>Phils Hardware-Blog &#187; Internet &amp; Netzwerk</title>
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	<description>Die neuesten Neuigkeiten zum Thema Hardware.</description>
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		<title>Windows Home Server mit bis zu 16 Terabyte Speicherplatz</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 21:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet & Netzwerk]]></category>
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		<description><![CDATA[Niveus Media hat mit dem Niveus Storage Server Cargo Edition einen Medien-Server für Anwender der gehobenen Klassen vorgestellt, welcher auch die größten Multimedia-Sammlungen inklusive Backups aufnehmen können sollte. In der Standard-Variante fassen die Festplatten 4 Gigabyte, in der höchsten Ausbaustufe wird der Server mit, für Heimanwender, gigantischen 16 Gigabyte Speicherkapazität ausgeliefert. Ein Preis für das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="flowtext">Niveus Media hat mit dem Niveus Storage Server Cargo Edition einen Medien-Server für Anwender der gehobenen Klassen vorgestellt, welcher auch die größten Multimedia-Sammlungen inklusive Backups aufnehmen können sollte. In der Standard-Variante fassen die Festplatten 4 Gigabyte, in der höchsten Ausbaustufe wird der Server mit, für Heimanwender, gigantischen 16 Gigabyte Speicherkapazität ausgeliefert. Ein Preis für das System ist bisher nicht bekannt.</p>
<div id="attachment_1222" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://www.hwboard.de/hwblog/wp-content/uploads/2008/09/windows-home-server-mit-bis-zu-16-terabyte-speicherplatz.jpg"><img class="size-medium wp-image-1222" title="Windows Home Server mit bis zu 16 Terabyte Speicherplatz" src="http://www.hwboard.de/hwblog/wp-content/uploads/2008/09/windows-home-server-mit-bis-zu-16-terabyte-speicherplatz.jpg" alt="Windows Home Server mit bis zu 16 Terabyte Speicherplatz" width="420" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Windows Home Server mit bis zu 16 Terabyte Speicherplatz</p></div>
<p class="flowtext">Das Gehäuse hat eine Höhe von drei Rack-Units (= 3 x 4,45 Zentimeter), ist insgesamt also 13,35 Zentimeter hoch. Als Datenspeicher kommen spezielle Seagate-Festplatten zum Einsatz, welche den Anforderungen eines Servers gerecht werden sollen. Das Windows Home Server-Betriebssystem kann so konfiguriert werden, dass automatisch und regelmäßig Backups von PCs des Netzwerks erstellt werden, wodurch der Aufwand für den Nutzer sinkt und die Datensicherheit steigt.</p>
<p class="flowtext">Quelle: <a title="WinFuture" href="http://winfuture.de/news,42050.html" target="_blank">WinFuture</a></p>
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		<title>Wissen: Router</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 19:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet & Netzwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Telekommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Router (britisch: ˈruːtə(r), amerikanisch: ˈraʊtə(r)) sind Geräte aus dem Bereich Computernetzwerke, Telekommunikation oder auch Internet (siehe auch Netzwerkkomponenten), die mehrere Rechnernetze – je nach Sichtweise – koppeln oder trennen. Dabei analysiert der Router die ankommenden Datenpakete nach ihrer Zieladresse, das sind Informationen die dem OSI-Modell Schicht-3 zugeordnet werden, und blockt diese oder leitet sie entsprechend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="flowtext"><strong>Router</strong> (britisch: <span class="IPA"><a title="Liste der IPA-Zeichen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen"><span title="Aussprache, IPA">ˈruːtə(r)</span></a></span>, amerikanisch: <span class="IPA"><a title="Liste der IPA-Zeichen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen"><span title="Aussprache, IPA">ˈraʊtə(r)</span></a></span>) sind Geräte aus dem Bereich Computernetzwerke, Telekommunikation oder auch Internet (siehe auch <a title="Kategorie:Netzwerkgerät" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Netzwerkger%C3%A4t">Netzwerkkomponenten</a>), die mehrere <a title="Rechnernetz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rechnernetz">Rechnernetze</a> – je nach Sichtweise – koppeln oder trennen. Dabei analysiert der Router die ankommenden <a title="Datenpaket" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datenpaket">Datenpakete</a> nach ihrer Zieladresse, das sind Informationen die dem <a title="OSI-Modell" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell">OSI-Modell Schicht-3</a> zugeordnet werden, und blockt diese oder leitet sie entsprechend weiter (die Pakete werden <a title="Routing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Routing">geroutet</a>). Weitergeleitete Pakete gelangen entweder in ein dem Router selbst bekanntes, direkt angeschlossenes Zielnetz (auch Ziel-<a title="Subnetz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Subnetz">Subnetze</a>) oder werden zu einem ebenfalls in einem direkt angeschlossenen Netz liegenden Router weitergereicht.</p>
<h2>Arbeitsweise</h2>
<p class="flowtext">Router arbeiten auf Schicht 3 (der Netzwerkebene / Network-Layer) des <a title="OSI-Modell" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell">OSI-Referenzmodells</a>. Ein Router besitzt mehrere <em>Schnittstellen</em> (engl. Interfaces), über die <a title="Rechnernetz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rechnernetz">Netze</a> erreichbar sind. Diese Schnittstellen können auch virtuell sein. Beim Eintreffen von <a title="Datenpaket" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datenpaket">Datenpaketen</a> muss ein Router den besten Weg zum Ziel und damit die passende Schnittstelle bestimmen, über welche die Daten weiterzuleiten sind. Dazu bedient er sich einer lokal vorhandenen <a title="Routingtabelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Routingtabelle">Routingtabelle</a>, die angibt, über welchen Anschluss des Routers (bzw. welche Zwischenstation) welches Netz erreichbar ist. Es kann auch eine <em>Default-Route</em> in der Routingtabelle vorhanden sein. Diese Route zeigt üblicherweise auf einen Router höherer Ordnung welcher oftmals als Standard- oder Default-Gateway bezeichnet wird. Hierbei ist aber kein Gateway im Sinne des <a title="OSI-Referenzmodell" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Referenzmodell">OSI-Referenzmodells</a> gemeint sondern lediglich ein weiterer Router mit eventuell mehr Informationen. Da <a title="Routingtabelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Routingtabelle">Routingtabellen</a> bei den meisten Systemen nach der Genauigkeit sortiert werden, also zuerst spezifische Einträge und später weniger spezifische, kommt die Default-Route, als unspezifische, am Ende und wird für alle Ziele benutzt, die über keinen besser passenden, spezifischeren, Eintrag in der Routingtabelle verfügen.</p>
<p class="flowtext">Professionelle Router beherrschen auch ein sogenanntes <em>Policy Based Routing</em>; dabei wird die Routingentscheidung nicht nur auf Basis Ziel-Adresse (Layer-3) getroffen, sondern auch andere Angaben berücksichtigt. Hierbei können Protokoll-Parameter genauso berücksichtigt werden wie Qualitätsanforderungen oder gebuchte Leistungen. So können dann zum Beispiel TCP-Pakete im HTTP-Protokoll (Web) einen anderen Weg nehmen als TCP-Pakete im SMTP-Protokoll (Mail).</p>
<p class="flowtext">Router können nur für Routing geeignete <a title="Datenpaket" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datenpaket">Datenpakete</a>, von routingfähigen Protokollen, wie z. B. <a title="TCP/IP" href="http://de.wikipedia.org/wiki/TCP/IP">TCP/IP</a> oder <a title="IPX/SPX" href="http://de.wikipedia.org/wiki/IPX/SPX">IPX/SPX</a> verarbeiten. Andere Protokolle, wie z. B. das ursprünglich von <a title="MS-DOS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MS-DOS">MS-DOS</a> und <a title="MS-Windows" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MS-Windows">MS-Windows</a> benutzte <a title="NetBIOS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/NetBIOS">NetBIOS</a> bzw. <a title="NetBEUI" href="http://de.wikipedia.org/wiki/NetBEUI">NetBEUI</a>, die nur für kleine Netze gedacht waren und von ihrem Design her nicht routingfähig sind, werden von einem Router nicht weitergeleitet. Pakete aus diesen Protokoll-Familien werden in aller Regel durch Systeme die auf <a title="OSI-Referenzmodell" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Referenzmodell#Schicht_2_.E2.80.93_Sicherungsschicht">Schicht 2</a> arbeiten, also <a title="Bridge (Netzwerk)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bridge_%28Netzwerk%29">Bridges</a> oder <a title="Switch (Computertechnik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Switch_%28Computertechnik%29">Switches</a>, verarbeitet. Viele professionelle Router können bei Bedarf auch diese Bridge-Funktionen wahrnehmen und werden dann manchmal <a title="BRouter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/BRouter">BRouter</a> genannt. Als <a title="OSI-Referenzmodell" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Referenzmodell#Schicht_3_.E2.80.93_Vermittlungsschicht">Schicht 3</a>-System enden am Router alle Schicht 2 Funktionen, darunter auch die <a title="Broadcastdomäne" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Broadcastdom%C3%A4ne">Broadcastdomäne</a>. Dies ist insbesondere in großen <a title="LAN" href="http://de.wikipedia.org/wiki/LAN">lokalen Netzen</a> wichtig, um das Broadcast-Aufkommen für die einzelnen Stationen gering zu halten. Sollen allerdings Broadcast-basierte Dienste über den Router hinweg funktionieren, dann werden spezielle Router benötigt, die diese Broadcasts empfangen, auswerten und gezielt einem anderen System zur Verarbeitung zuführen können.</p>
<p class="flowtext">Außerdem sind Ein- und Mehrprotokoll-Router (auch Multiprotokoll-Router) zu unterscheiden. Einprotokoll-Router sind nur für ein Netzwerkprotokoll z. B. <a title="TCP/IP" href="http://de.wikipedia.org/wiki/TCP/IP">TCP/IP</a> geeignet und können daher nur in <a title="Homogen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homogen">homogenen</a> Umgebungen eingesetzt werden. Multiprotokoll Router beherrschen den gleichzeitigen Umgang mit mehreren Protokoll-Familien wie DECnet, IPX/SPX, SNA, TCP/IP, und Andere. Heute dominieren TCP/IP-Router das Feld, da praktisch alle anderen Netzwerk-Protokolle nur noch eine untergeordnete Bedeutung haben und, falls sie doch zum Einsatz kommen, oft auch gekapselt werden können (<a title="NetBIOS over TCP/IP" href="http://de.wikipedia.org/wiki/NetBIOS_over_TCP/IP">NetBIOS over TCP/IP</a>, IP-encapsulated IPX). Früher hatten Mehrprotokoll-Router in größeren Umgebungen eine wesentliche Bedeutung, damals verwendeten viele Hersteller unterschiedliche Protokoll-Familien, daher kam es unbedingt darauf an, dass vom Router mehrere Protokoll-Stacks unterstützt wurden. Multiprotokoll-Router findet man heute fast ausschließlich in Weitverkehrs- oder ATM-Netzen.</p>
<p class="flowtext">Wichtig ist hierbei auch die Unterscheidung zwischen den <em>gerouteten Protokollen</em> (z. B. <a title="Internet Protocol" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Protocol">IP</a> oder <a title="Internetwork Packet Exchange" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internetwork_Packet_Exchange">IPX</a>) und <em>Routing-Protokollen</em>. Routing-Protokolle dienen der Verwaltung des Routing-Vorgangs und der Kommunikation zwischen den Routern, die z. B. so ihre Routing-Tabellen austauschen (z. B. <a title="Routing Information Protocol" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Routing_Information_Protocol">RIP</a> oder <a title="OSPF" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OSPF">OSPF</a>). Geroutete Protokolle hingegen sind die Protokolle die den Datenpaketen, die der Router transportiert, zugrunde liegen (z. B. TCP/IP oder IPX).</p>
<h2>Bauformen</h2>
<h3>Backbone-Router, Hardware-Router</h3>
<p class="flowtext">Die Hochgeschwindigkeitsrouter (auch Carrier-Class-Router) im Internet (oder bei großen Unternehmen) sind heute hochgradig auf das Weiterleiten von Paketen optimierte Geräte, die viele Gigabit Datendurchsatz pro Sekunde in Hardware routen können, d. h. die benötigte Rechenleistung wird zu einem beträchtlichen Teil durch spezielle Netzwerkinterfaces dezentral erbracht, ein zentraler Prozessor (falls überhaupt vorhanden) wird hierdurch nicht oder nur sehr wenig belastet. Die einzelnen <a title="Port (Schnittstelle)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Port_%28Schnittstelle%29">Ports</a> oder Interfaces können unabhängig voneinander Daten empfangen und senden. Sie sind entweder über einen internen Hochgeschwindigkeitsbus (<a title="Backplane" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Backplane">Backplane</a>) oder kreuzweise miteinander verbunden (<a title="Matrix" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matrix">Matrix</a>). In der Regel sind solche Geräte für den Dauerbetrieb ausgelegt (Verfügbarkeit von 99,999 % oder höher) und besitzen redundante Hardware (Netzteile usw.), um Ausfälle zu vermeiden. Auch ist es üblich, alle Teilkomponenten im laufenden Betrieb austauschen oder erweitern zu können (hot plug). In den frühen Tagen der Rechnervernetzung war es dagegen üblich, handelsübliche <a title="Workstation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Workstation">Workstations</a> als Router zu benutzen, bei denen das Routing per Software implementiert war.</p>
<h3>Software-Router</h3>
<p class="flowtext">Neben Hardwaregeräten kann man beispielsweise auch <a title="UNIX" href="http://de.wikipedia.org/wiki/UNIX">UNIX</a>-<a title="Workstation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Workstation">Workstations</a>, -<a title="Server" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Server">Server</a> oder auch PCs als Router einsetzen. Alle unixbasierten Systeme beherrschen Routing von Haus aus, PCs kann man mit entsprechenden Programmen zum Router machen (z. B. <a title="Fli4l" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fli4l">Fli4l</a>, das ein Ein-Disketten-ISDN/DSL-Router ist; Smoothwall und <a title="IPCop" href="http://de.wikipedia.org/wiki/IPCop">IPCop</a>, die auf <a title="Linux" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linux">Linux</a> basieren oder auch m0n0wall auf BSD-Basis). Das freie Betriebssystem <a title="OpenBSD" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenBSD">OpenBSD</a> (eine UNIX-Variante) bietet neben den eingebauten, grundlegenden Routingfunktionen auch mehrere erweiterte Routingdienste, wie unter anderem <a title="OpenBGPD" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenBGPD">OpenBGPD</a> und <a title="OpenOSPFD" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenOSPFD">OpenOSPFD</a>, die auch in kommerziellen Produkten zu finden sind. Ähnliche Erweiterungen sind aber auch für die kommerziellen UNIX sowie für Linux verfügbar. <a title="Microsoft Windows" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows">Microsoft Windows</a> bietet in allen NT-basierten Workstation- und Server-Varianten (NT, 2000, XP, 2003) ebenfalls Routing-Dienste.</p>
<p class="flowtext">Software-Router auf PC- oder Workstationbases haben oft den entscheidenden Nachteil, einen zur gebotenen Leistung vergleichsweise hohen Stromverbrauch. Gerade im <a title="Small Office, Home Office" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Small_Office,_Home_Office">SoHo</a>-Bereich können die zusätzlichen Stromkosten schon innerhalb eines Jahres höher sein, als der Preis für ein kleines Kompaktgerät.</p>
<h3>DSL-Router, WLAN-Router</h3>
<p class="flowtext">Diese Geräte sind Kombinationen aus verschiedenen Komponenten.</p>
<p class="flowtext">So wird die Kombination aus <a title="DSL-Modem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/DSL-Modem">DSL-Modem</a> (xDSL jeglicher Bauart), <a title="Switch (Computertechnik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Switch_%28Computertechnik%29">Switch</a> und Router als <strong>DSL-Router</strong> bezeichnet. Je nach eingebautem Modem unter anderem als ADSL- oder SDSL-Router. Oft sind das aber keine vollständigen Router, da diese Geräte ausschließlich als Internetzugangs-Systeme dienen und nur mit aktiviertem <a title="PPPoE" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PPPoE">PPPoE</a> (oder <a title="PPPoA" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PPPoA">PPPoA</a>) sowie <a title="Network Address Translation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Address_Translation">NAT</a>-Routing (oder IP-<a title="Masquerading" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Masquerading">Masquerading</a>) eingesetzt werden können. Manche Hersteller nennen Router mit implementierten PPPoE/PPPoA und NAT/Masquerading auch dann DSL-Router, wenn diese nur über ein externes Modem per DSL mit dem Internet verbinden können.</p>
<p class="flowtext">Die Kombination aus <a title="Access Point" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Access_Point">Access Point</a> und Router wird häufig als <strong>WLAN-Router</strong> bezeichnet. Das ist solange korrekt, soweit es einen <a title="Wide Area Network" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wide_Area_Network">WAN</a>-Port gibt. Das Routing findet dann zwischen <a title="Wireless Local Area Network" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_Local_Area_Network">WLAN</a> und <a title="Wide Area Network" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wide_Area_Network">WAN</a> (und falls vorhanden auch zwischen <a title="Local Area Network" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Local_Area_Network">LAN</a> und <a title="Wide Area Network" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wide_Area_Network">WAN</a>) statt. Fehlt dieser WAN-Port, handelt es sich hier lediglich um Marketing-Begriffe, da reine <a title="Access Point" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Access_Point">Access Points</a> auf OSI-Ebene 2 arbeiten und somit <a title="Bridge (Netzwerk)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bridge_%28Netzwerk%29">Bridges</a> und keine Router sind. Häufig sind auch WLAN-Router keine vollwertigen Router, sie haben oft die gleichen Einschränkungen wie DSL-Router (PPPoE, NAT – siehe oben).</p>
<h4>Firewall-Funktionalität in DSL-Routern</h4>
<p class="flowtext">Fast alle <a title="Digital Subscriber Line" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Subscriber_Line">DSL</a>-Router sind heute NAT-fähig. Weil ein Verbindungsaufbau aus dem Internet auf das Netz hinter dem NAT-Router nicht ohne weiteres möglich ist, wird diese Funktionalität von manchen Herstellern bereits als NAT-<a title="Firewall" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Firewall">Firewall</a> bezeichnet, obwohl nicht das Schutzniveau eines <a title="Paketfilter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paketfilter">Paketfilters</a> erreicht wird.<sup id="cite_ref-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Router#cite_note-0">[1]</a></sup> Die Sperre lässt sich durch die Konfiguration eines <a title="Port Forwarding" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Port_Forwarding">Port Forwarding</a> umgehen, was z. B. für manche <a title="Virtual Private Network" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Private_Network">VPN</a>- oder <a title="Peer-to-Peer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-to-Peer">Peer-to-Peer</a>-Verbindungen notwendig ist. Zusätzlich verfügen die meisten DSL-Router für die Privatnutzung auch über einen rudimentären <a title="Paketfilter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paketfilter">Paketfilter</a>, teilweise auch <a title="Stateful Packet Inspection" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stateful_Packet_Inspection">stateful</a>. Als Betriebssystem kommt auf vielen Routern dieser Klasse <a title="Linux" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linux">Linux</a> zum Einsatz, als Firewall kommt dann meist <a title="Iptables" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iptables">iptables</a> zum Einsatz. Einen Content-Filter enthalten solche Produkte zumeist nicht.</p>
<h3>Router in der Automatisierung</h3>
<p class="flowtext">Mit der Durchdringung von Netzwerktechnik in der industriellen <a title="Automatisierung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Automatisierung">Automatisierung</a> werden verstärkt Modem-Router mit externem Zugang über Telefon- und Mobilfunkverbindungen eingesetzt. Industriegeräte sind in der Regel Software-Router auf Basis von <a title="Embedded Linux" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Embedded_Linux">embedded Linux</a>, die nicht auf hohen Durchsatz sondern auf mechanische Robustheit, Befestigung im Schaltschrank (DIN-<a title="Hutschiene" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hutschiene">Hutschiene</a>) und Langlebigkeit optimiert sind.</p>
<h3>Software- oder Hardware-Router</h3>
<p class="flowtext">Generell leisten heute Software-Router wertvolle und umfangreiche Dienste – allerdings überwiegend im nicht professionellen Umfeld.</p>
<p class="flowtext">Das liegt daran, dass diese Systeme in der Regel auf einem <a title="Peripheral Component Interconnect" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peripheral_Component_Interconnect">PCI</a>-Bus mit <a title="32-Bit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/32-Bit">32-Bit</a> Busbreite und 33-MHz-Taktung (PCI/32/33) beruhen. Über einen solchen <a title="Bus (Datenverarbeitung)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bus_%28Datenverarbeitung%29">Bus</a> lassen sich theoretisch etwa 1000 MBit/s leiten; da die Netzwerkpakete den PCI-Bus allerdings zweimal passieren, (Karte-PCI-Arbeitsspeicher-CPU-Arbeitsspeicher-PCI-Karte) reduziert sich der Datendurchsatz auf etwa 500 MBit/s. Hieraus folgt, dass ein System auf PCI/32/33-Basis schon durch drei Fast-Ethernet-Karten im Voll-Duplex-Modus (~600 MBit/s) an seine Leistungsgrenzen stößt. Modernere Systeme mit einem PCI/64/66-Bus können maximal 2000 MBit/s leisten, was busseitig gerade noch für zwei <a title="Gigabit Ethernet" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gigabit_Ethernet">Gigabit-Netzwerkkarten</a> ausreicht. Noch höherwertige Systeme verfügen über mehrere unabhängige Busse und können daher auch höhere Durchsatzraten erzielen – wobei man sich ganz besonders hier die Kosten-Nutzen-Frage stellen muss. Erst moderne <a title="PCI-Express" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PCI-Express">PCI-Express</a> Chipsätze mit 2000 MBit/s <a title="Duplex (Nachrichtentechnik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Duplex_%28Nachrichtentechnik%29">vollduplex</a> pro Lane stellen ausreichende Peripherie Transferleistung für mehrere Gigabit-Ethernet Verbindungen zur Verfügung. Da bislang alle Werte theoretischer Art sind und in der Praxis nicht nur Daten durch den Bus geleitet werden, sondern auch Routing-Entscheidungen getroffen werden müssen, wird ein Software-Router weiter an Leistung einbüßen. Vorsichtigerweise sollte man in der Praxis nur von der Hälfte des theoretisch möglichen Datendurchsatzes ausgehen. Wer mit solchen Datenraten leben kann, ist mit einem Software-Router, zumindest was die Leistung angeht, gut bedient.</p>
<p class="flowtext">Hardware-Router sind, da sie über spezielle Hochleistungsbusse oder „cross bars“ verfügen können, in der Leistung deutlich überlegen – was sich allerdings auch im Preis widerspiegelt. Zusätzlich sind diese Systeme für den ausfallsicheren Dauerbetrieb ausgelegt (<a title="Verfügbarkeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verf%C3%BCgbarkeit">Verfügbarkeit</a> von 99,999 % und höher). Einfache PCs können da nicht mithalten, hochwertige Server und Workstations verfügen aber ebenfalls über redundante Komponenten und eine für viele Anwendungsfälle ausreichend hohe Ausfallsicherheit.</p>
<p class="flowtext">Übrigens bestehen manche sogenannte Hardware-Router tatsächlich aus PC-Komponenten. Lediglich das Gehäuse oder die zum Teil mechanisch veränderten PCI-Steckplätze und das „kryptische“ Betriebssystem erwecken den Anschein, es seien Spezialsysteme. Zwar arbeiten auch diese Systeme meist sehr robust und zuverlässig, dennoch wird auch hier das Routing per Software durchgeführt.</p>
<h4>Routing-Cluster</h4>
<p class="flowtext">Um z. B. ein halbes <a title="Dutzend" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dutzend">Dutzend</a> (oder auch mehr) Fast-Ethernet-Netze performant routen zu können, benötigt man aber dennoch nicht unbedingt einen hochpreisigen Hardware-Router. Wer geringe Einbußen bei der Übertragungs-Geschwindigkeit in Kauf nimmt, kann hierfür auch einen <em>Routing-Cluster</em> einsetzen. Dieser besteht aus je einem Software-Router (z. B. Workstation mit zwei Fast-Ethernet-LAN-Karten PCI/32/33) pro Fast-Ethernet-Strang. Die Software-Router werden über einen professionellen <a title="Switch (Computertechnik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Switch_%28Computertechnik%29">Switch</a> mit genügend vielen Ports und entsprechend hoher Durchsatzrate (einige Tausend MBit/s) miteinander verbunden. Im Unterschied zu Netzen mit zentralem Backbone entspricht die maximale Datendurchsatzrate des gesamten <em>Routing-Clusters</em> der maximalen Durchsatzrate des zentralen Switches (einige Tausend MBit/s). Diese Verfahrensweise ist nicht auf Fast-Ethernet beschränkt; beispielsweise lassen sich aus schnelleren Einzelkomponenten (z. B. Workstation mit zwei Gigabit-Ethernet-LAN-Karten PCI/64/66) auch leistungsstarke Gigabit-Ethernet-Routing-Cluster bauen. Optional können die Cluster auch <a title="Redundant" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Redundant">redundant</a> (z. B. per High-Availability-Unix oder HA-Linux) ausgelegt sein. Solche Cluster-Systeme benötigen zwar relativ viel Platz und erreichen nicht die Leistung und Zuverlässigkeit von Hochgeschwindigkeitsroutern, dafür sind sie aber höchst modular, gut skalierbar, vergleichsweise performant und dennoch kostengünstig; daher findet man sie dort, wo Kosten höher als Performance bewertet werden, beispielsweise in Schulen und Universitäten.</p>
<h2>Aussprache</h2>
<p class="flowtext">Uneinigkeit gibt es bei der Aussprache des Wortes <em>Router</em>. Im britischen Englisch findet man in der Regel <span class="IPA"><a title="Liste der IPA-Zeichen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen"><span title="Aussprache, IPA">&#8216;ruːtə(r)</span></a></span> <a class="external text" title="http://www.m-w.com/cgi-bin/audio.pl?router02.wav=router" rel="nofollow" href="http://www.m-w.com/cgi-bin/audio.pl?router02.wav=router">(Aussprache)</a>, während man im amerikanischen Englisch eher von <span class="IPA"><a title="Liste der IPA-Zeichen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen"><span title="Aussprache, IPA">&#8216;raʊ̯tə(r)</span></a></span> <a class="external text" title="http://www.m-w.com/cgi-bin/audio.pl?router01.wav=router" rel="nofollow" href="http://www.m-w.com/cgi-bin/audio.pl?router01.wav=router">(Aussprache)</a> spricht.</p>
<p class="flowtext">Der Ursprung des Wortes stammt aus dem militärischen Bereich, da das TCP/IP Protokoll eine ursprüngliche Erfindung der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency, die zentrale Forschungs- und Entwicklungseinrichtung des amerikanischen Verteidigungsministeriums) ist.</p>
<p class="flowtext">Der Begriff Router resultiert aus dem amerikanischen Wort route (<span class="IPA"><a title="Liste der IPA-Zeichen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen"><span title="Aussprache, IPA">&#8216;raʊ̯t</span></a></span>) für Marschroute. Die korrekte Aussprache wäre also <span class="IPA"><a title="Liste der IPA-Zeichen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen"><span title="Aussprache, IPA">&#8216;raʊ̯tə(r)</span></a></span>, für das Gerät das die Marschroute für die Datenpakete im Netz festlegt und verschiedene Netze miteinander verbindet.</p>
<p class="flowtext">Im britischen Englisch wird jedoch auch Marschroute (route) als <span class="IPA"><a title="Liste der IPA-Zeichen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen"><span title="Aussprache, IPA">&#8216;ruːt</span></a></span> ausgesprochen, wodurch die Konfusion über die unterschiedliche Aussprache entstanden ist. Korrekt ist jedoch die amerikanische Variante der Aussprache für Router: <span class="IPA"><a title="Liste der IPA-Zeichen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen"><span title="Aussprache, IPA">&#8216;raʊ̯tə(r)</span></a></span>.</p>
<p class="flowtext">Quelle: <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Router" target="_blank">Wikipedia</a>, für alle Wissens-Artikel gilt die GNU FDL (GNU Freie Dokumentationslizenz). Die Wikipedia ist eine Enzyklopädie, deren Inhalte frei nutzbar sind.</p>
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		<title>Telekom: Kompromissloser Netzumbau bis 2014</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 21:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Telekom plant bis zum Jahr 2014 einen kompletten Umbau des bisherigen Netzes, welcher auch starke Auswirkungen auf die Konkurrenz hat. Dabei findet eine komplette Modernisierung der Netzte statt, welche keinen mehr Platz für alte Telefontechnik und Kupferkabel vorsieht.
Die Kupferkabel werden zum größten Teil durch moderne Glasfaserkabel ersetzt. Die althergebrachte Telefonvermittlung wird durch moderne, automatische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="flowtext">Die Telekom plant bis zum Jahr 2014 einen kompletten Umbau des bisherigen Netzes, welcher auch starke Auswirkungen auf die Konkurrenz hat. Dabei findet eine komplette Modernisierung der Netzte statt, welche keinen mehr Platz für alte Telefontechnik und Kupferkabel vorsieht.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.hwboard.de/hwblog/wp-content/uploads/global/telekom.png"><img title="Telekom: Kompromissloser Netzumbau bis 2014" src="http://www.hwboard.de/hwblog/wp-content/uploads/global/telekom.png" alt="Telekom: Kompromissloser Netzumbau bis 2014 (Bild: Deutsche Telekom)" width="450" height="104" /></a><p class="wp-caption-text">Telekom: Kompromissloser Netzumbau bis 2014 (Bild: Deutsche Telekom)</p></div>
<p class="flowtext">Die Kupferkabel werden zum größten Teil durch moderne Glasfaserkabel ersetzt. Die althergebrachte Telefonvermittlung wird durch moderne, automatische Internettechniken ersetzt. Dies reduziert die Anzahl der Schaltstellen drastisch von etwa 7.900 auf nur noch 900 Schaltstellen. Etwa 4.000 Schaltstellen werden derzeit aber von der Konkurrenz der Deutschen Telekom genutzt.</p>
<p class="flowtext">Mitbewerber wie QSC oder Telefonica, welche zwar eigene Leitungen besitzen, aber keine eigenen Schaltstellen, wären nicht mehr in der Lage ihre Dienstleistungen anzubieten. &#8220;Die Telekom zieht alle Vorteile aus dem Netzumbau&#8221;, erkannte Netcologne-Chef Werner Hanf die Situation.</p>
<p class="flowtext">Quelle: <a title="WinFuture" href="http://winfuture.de/news,41585.html" target="_blank">WinFuture</a></p>
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