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	<title>Phils Hardware-Blog &#187; Computer</title>
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	<description>Die neuesten Neuigkeiten zum Thema Hardware.</description>
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		<title>Studie: Schlauere Kinder durch Computer und Internet</title>
		<link>http://www.hwboard.de/hwblog/2008/09/studie-schlauere-kinder-durch-computer-und-internet/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 19:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webweites]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Lernsoftware]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau das beweist eine neue Studie, durchgeführt von der Initiative D21 und Fujitsu Siemens Computers. Entgegen allen Kritikern der neuen Medien werden nun einige Vorurteile beseitigt. Computer und Internet sind Kindern beim lernen behilflich und steigern den Erfolg in der Schule, der richtige Einsatz vorausgesetzt. Befragt wurden 1.081 Haushalte in Deutschland mit einem oder mehreren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="flowtext">Genau das beweist eine neue Studie, durchgeführt von der Initiative D21 und Fujitsu Siemens Computers. Entgegen allen Kritikern der neuen Medien werden nun einige Vorurteile beseitigt. Computer und Internet sind Kindern beim lernen behilflich und steigern den Erfolg in der Schule, der richtige Einsatz vorausgesetzt. Befragt wurden 1.081 Haushalte in Deutschland mit einem oder mehreren Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.</p>
<p class="flowtext">Mit Hilfe spezieller Lernsoftware konnten die Kinder ihre Leistung in Mathe um 12 Prozent, in Deutsch sogar um 16 Prozent und in Fremdsprachen 7 Prozent verbessern. Die Nutzung des Internets als gigantische Wissenquelle steigerte die Leistungen in Mathe um 10 Prozent, in Deutsch um 22 Prozent und in Fremdsprachen um überragende 26 Prozent.</p>
<p class="flowtext">Kurz und bündig interpretiert Barbara Schädler, Chief Marketing Officer bei Fujitsu Siemens Computers, die Ergebnisse: &#8220;Diese Erkenntnisse zeigen deutlich: Sobald Kinder zu Hause Zugang zu den digitalen Medien haben, steigt die Leistung in den Bereichen Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen. Am schlechtesten schneiden hingegen Kinder ohne einen Zugang zu den neuen Medien ab. Dies macht deutlich, wie wichtig die Nutzung der digitalen Medien für die gesellschaftliche Integration und für gute Bildungschancen ist.&#8221;</p>
<p class="flowtext">Quelle: <a title="OS-Informer" href="http://www.os-informer.de/aid,659905/News/Studie_Kinder_werden_durch_PC_und_Internet_klueger/" target="_blank">OS-Informer</a></p>
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		<title>Wissen: Maus (Computer)</title>
		<link>http://www.hwboard.de/hwblog/2008/08/wissen-maus-computer/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 20:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eingabegeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Computermaus]]></category>
		<category><![CDATA[Maus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Maus ist eines der wichtigsten Eingabegeräte (Befehlsgeber) bei modernen Computern. Die Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen hat von der Verfügbarkeit dieses gebräuchlichen und heute weit verbreiteten Zeigegerätes (engl.: Pointing Device) stark profitiert.
Die Bewegung der Maus (normalerweise mit der Hand) auf dem Tisch oder einer speziellen Unterlage, dem Mauspad, wird über einen Sensor in der Maus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="flowtext">Die <strong>Maus</strong> ist eines der wichtigsten <a title="Eingabegerät" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eingabeger%C3%A4t">Eingabegeräte</a> (<a title="Befehlsgeber" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Befehlsgeber">Befehlsgeber</a>) bei modernen <a title="Computer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Computer">Computern</a>. Die Entwicklung von <a title="Grafische Benutzeroberfläche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grafische_Benutzeroberfl%C3%A4che">grafischen Benutzeroberflächen</a> hat von der Verfügbarkeit dieses gebräuchlichen und heute weit verbreiteten <a title="Zeigegerät" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeigeger%C3%A4t">Zeigegerätes</a> (engl.: Pointing Device) stark profitiert.</p>
<p class="flowtext">Die Bewegung der Maus (normalerweise mit der Hand) auf dem Tisch oder einer speziellen Unterlage, dem <a title="Mauspad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mauspad">Mauspad</a>, wird über einen <a title="Sensor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sensor">Sensor</a> in der Maus aufgenommen und digitalisiert und über eine Schnittstelle an den angeschlossenen Computer übertragen. Über Funktionen des <a title="Betriebssystem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebssystem">Betriebssystems</a> wird diese zweidimensionale Bewegungsinformation in eine gleichartige Bewegung des <a title="Mauszeiger" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mauszeiger">Mauszeigers</a> (fälschlicherweise umgangssprachlich auch <a title="Cursor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cursor">Cursor</a> genannt) auf dem <a title="Bildschirm" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildschirm">Bildschirm</a> umgesetzt. Durch Betätigung der Tasten oder zusätzlicher Elemente der Maus kann der Nutzer verschiedene Aktionen in dem Betriebssystem oder Anwendungsprogramm durchführen. Die Einführung der Computermaus kann als ein entscheidender Durchbruch in der Verbesserung der <a title="Benutzerfreundlichkeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerfreundlichkeit">Benutzerfreundlichkeit</a> von Computern angesehen werden. Im Jahre 2005 waren bereits schätzungsweise mehr als eine Milliarde „Mäuse“ weltweit verkauft worden.</p>
<p class="flowtext">Seit bald zwei Jahrzehnten bildet die Maus somit für fast alle Computertätigkeiten zusammen mit dem <a title="Bildschirm" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildschirm">Monitor</a> und der <a title="Tastatur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tastatur">Tastatur</a> eine der wichtigsten <a class="mw-redirect" title="Mensch-Maschine-Schnittstelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch-Maschine-Schnittstelle">Mensch-Maschine-Schnittstellen</a>.</p>
<h2>Name</h2>
<p class="flowtext">Der Name „Mouse“ (engl.) entstand in einer Assoziation: das graue, teiloval-runde Gehäuse für die Hand (Mauskörper) mit einem grauen Kabel (Schwanz) rief den Gedanken an eine lebendige Maus hervor. Die Form der Maus hat sich im Wesentlichen bis heute nicht verändert, die Ecken sind noch ein wenig runder geworden. Wie von Beginn an ist sie aber größtenteils aus <a title="Kunststoff" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kunststoff">Kunststoff</a>, seltener aus Metall oder Holz, gefertigt.</p>
<h2>Geschichte</h2>
<p class="flowtext">1963/1964 arbeitete ein Team um <a title="Douglas C. Engelbart" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_C._Engelbart">Douglas C. Engelbart</a> und <a class="new" title="William English (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=William_English&amp;action=edit&amp;redlink=1">William English</a> am <a title="Stanford Research Institute" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stanford_Research_Institute">Stanford Research Institute</a> (SRI) an verschiedenen experimentellen Zeigergeräten. Dabei wurde auch die erste Computermaus entwickelt <sup id="cite_ref-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maus_%28EDV%29#cite_note-0">[1]</a></sup>. Im Dezember 1968 wurde sie auf der Herbsttagung der <em>American Federation of Information Processing Societies</em> (AFIPS) der Öffentlichkeit präsentiert. Das Gerät wurde damals noch nicht Maus sondern „X-Y-Positions-Anzeiger für ein Bildschirmsystem“ genannt. Es fand wenig Beachtung, da es noch keine grafischen Benutzeroberflächen gab und Menschen, die mit Computern zu tun hatten, hauptsächlich an Texteingabe interessiert und daran gewöhnt waren. Für das auf zwei rechtwinklig zueinander stehenden Rädern basierende Prinzip erhielt Engelbart am 17. November 1970 das Patent US3541541 <sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maus_%28EDV%29#cite_note-1">[2]</a></sup>.</p>
<p class="flowtext">Die Weiterentwicklung der Maus erfolgte in den 1970er Jahren am Palo Alto Research Center (<a title="Xerox PARC" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xerox_PARC">PARC</a>) der Firma <a title="Xerox" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xerox">Xerox</a>. 1971 verließ William English das SRI und wechselte zu Xerox PARC. Dort entwickelte er die erste Kugelmaus. Sie wurde 1973 zum ersten Mal beim <em><a title="Xerox Alto" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xerox_Alto">Xerox Alto</a></em> eingesetzt, der auch erstmals eine <a title="Grafische Benutzeroberfläche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grafische_Benutzeroberfl%C3%A4che">grafische Benutzeroberfläche</a> besaß. Durch seine Tätigkeit am Palo Alto Research Center war auch <a title="Niklaus Wirth" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niklaus_Wirth">Niklaus Wirth</a> angeregt worden, im Laufe seiner weiteren Arbeit an der <a class="mw-redirect" title="ETH Zürich" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ETH_Z%C3%BCrich">ETH Zürich</a> eine grafisch orientierte Workstation mit Mausbedienung zu entwickeln, die <a title="Lilith (Computersystem)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lilith_%28Computersystem%29">Lilith</a> wurde 1980 vorgestellt. Die Kugelmaus wurde zum vorherrschenden Funktionsprinzip für Mäuse innerhalb der 1980er und 1990er Jahre.</p>
<p class="flowtext">Zum ersten Mal kommerziell verwendet wurde die Maus im Rechner <a title="Xerox Star" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xerox_Star">Xerox Star</a> im Jahre 1981, doch dem System wurde kein wirtschaftlicher Erfolg zuteil. Der Computerhersteller <a title="Apple" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple">Apple</a> lizenzierte diese Technik und entwickelte 1983 den Rechner <em><a title="Apple Lisa" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Lisa">Lisa</a></em>, der allerdings ebenfalls keinen Markterfolg hatte. Erst das Nachfolgemodell, der 1984 eingeführte <a title="Apple Macintosh" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Macintosh">Macintosh</a>, war und ist auch wegen seiner grafischen Benutzeroberfläche sehr erfolgreich. Erstmals im großen Marktgeschehen basierte diese Oberfläche auf Mausbedienung. 1985 bringt eine Ausgründung der <a class="mw-redirect" title="Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ecole_Polytechnique_F%C3%A9d%C3%A9rale_de_Lausanne">Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne</a> (EPFL; <em>Eidgenössische Technische Hochschule – Lausanne</em>), die Firma <a title="Logitech" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logitech">Logitech</a> die erste populäre Drei-Tasten-Kugelmaus <em>LogiMouse C7</em> mit RS-232-Anschluss auf den Markt. Mit der Einführung der <a title="Personal System/2" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Personal_System/2">PS/2</a>-Systeme durch <a title="IBM" href="http://de.wikipedia.org/wiki/IBM">IBM</a> im Jahre 1987 werden Mäuse mit <a title="PS/2-Schnittstelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PS/2-Schnittstelle">PS/2-Anschluss</a> vorgestellt. Die Maus wurde von IBM auch in Deutschland oft als <em>Pointing Device</em> bezeichnet.</p>
<p class="flowtext">1980 begann die Entwicklung <a title="Optische Maus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Optische_Maus">optischer Mäuse</a>. <a title="Steve Kirsch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Kirsch">Steve Kirsch</a> bei der Firma <a title="Mouse Systems" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mouse_Systems">Mouse Systems</a> und <a class="new" title="Richard Francis Lyon (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Richard_Francis_Lyon&amp;action=edit&amp;redlink=1">Richard Francis Lyon</a> bei Xerox entwickelten unterschiedliche Ansätze für optische Mäuse. Deren Durchbruch kam aber erst mit billigen und leistungsfähigen Chips zur <a title="Bildverarbeitung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildverarbeitung">Bildverarbeitung</a>. Ende der 1990er begannen die optischen Mäuse die auf Kugelmechanik basierenden Mäuse zu verdrängen. Ab Ende 1998 tauchen auch die ersten Mäuse auf, die über den 1996 im wesentlichen von Intel spezifizierten USB-Bus an den Computer angeschlossen und in Windows 95 (OSR2.1), Windows 98 auf PCs oder MacOS auf Apple iMac betrieben werden können (Primax Navigator, Logitech Pilot).</p>
<p class="flowtext">Das mitunter die Bewegungsfreiheit einschränkende Kabel führte zur Entwicklung drahtloser Mäuse. 1984 stellte <a title="Logitech" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logitech">Logitech</a> eine Maus basierend auf <a title="Infrarotstrahlung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Infrarotstrahlung">Infrarottechnologie</a> vor. Seit 1991 sind kabellose Mäuse verfügbar, die über <a title="Radiowelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radiowelle">Radiowellen</a> mit dem Computer kommunizieren. Ende 2002 wird von Microsoft und Logitech eine Maus vorgestellt, die über <a title="Bluetooth" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bluetooth">Bluetooth</a> per HID-Profil mit dem angeschlossenen PC kommuniziert, 2003 kann mit einem Produkt der Firma Belkin die Verbindung auch verschlüsselt werden.</p>
<p class="flowtext">1995 stellt Genius die <em>Mouse Systems ProAgio</em> und die <em>Genius EasyScroll</em> vor, die ein zusätzliches Scrollrad in der Mitte zwischen den beiden Maustasten aufweisen, um z. B. innerhalb eines Fensters schneller auf- und abscrollen zu können. Aber erst seit der 1996 von <a title="Microsoft" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft">Microsoft</a> vorgestellten <a title="Jog Dial" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jog_Dial">Intellimouse</a> und der integrierten Unterstützung innerhalb der Microsoft Software Produkte kommen derartige Mäuse auf einen höheren Marktanteil.</p>
<p class="flowtext">Seit 1998 gibt es von <a title="Sun Microsystems" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sun_Microsystems">Sun Microsystems</a> Lasermäuse für die Sun Sparc Workstations. Im Herbst <a title="2004" href="http://de.wikipedia.org/wiki/2004">2004</a> stellt <a title="Logitech" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logitech">Logitech</a> zusammen mit <a title="Agilent Technologies" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agilent_Technologies">Agilent Technologies</a> im Markt der Personal Computer eine erste Lasermaus vor, die <em>Logitech MX 1000 Laser</em> <sup id="cite_ref-ZDLasermaus_2-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maus_%28EDV%29#cite_note-ZDLasermaus-2">[3]</a></sup>. Die <em>MX1000</em> erreichte eine Bildverarbeitung von 5,8 Megapixeln/Sekunde, bei einer Auflösung von 800 dpi<sup id="cite_ref-laserwirk_3-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maus_%28EDV%29#cite_note-laserwirk-3">[4]</a></sup>. Mittlerweile sind auch Lasermäuse anderer Hersteller mit mehr als 2000 dpi verfügbar (beispielsweise die „<a title="Razer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Razer">Razer</a> Copperhead“, eine Maus für Computerspiele, engl.: <em>gamer mouse</em>).</p>
<h2>Technik</h2>
<h3>Anwendungsprinzip</h3>
<p class="flowtext">Der Anwender bewegt die Maus auf einer glatten Oberfläche, die Bewegungsinformation wird an den Rechner übertragen. Über Funktionen des Betriebssystems wird eine Markierung (<a title="Mauszeiger" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mauszeiger">Mauszeiger</a>) auf dem Bildschirm entsprechend der Mausbewegung bewegt. Zumeist wird diese grafische Markierung als kleiner Pfeil dargestellt.</p>
<p class="flowtext">Die Maus ist mit Tasten ausgestattet, welche auf Tastendruck („Mausklick“) eine für die entsprechende Software registrierbare Aktivität übermittelt. Bei einem solchen <a title="Ereignis (Programmierung)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ereignis_%28Programmierung%29">Ereignis</a> werden normalerweise die aktuellen Bildschirmkoordinaten berechnet und eine entsprechende Reaktion ausgelöst. Beispielsweise kann ein Anwender auf ein Dateisymbol zeigen und es mit einem Tastendruck aktivieren und auswählen. Das Programm registriert dieses und hebt dieses Dateisymbol grafisch hervor. In einem <a class="mw-redirect" title="Textverarbeitungsprogramm" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Textverarbeitungsprogramm">Textverarbeitungsprogramm</a> kann ein Anwender den Mauszeiger in dem Text bewegen und mit einem Tastendruck eine Schreibmarke (<a title="Cursor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cursor">Cursor</a>) in den Text platzieren. Wenn der Anwender zu tippen beginnt, wird der Text an dieser Stelle eingefügt.</p>
<p class="flowtext">Die gegenüber einer durch Befehlszeilen gesteuerten Benutzerführung erweiterten, interaktiven Möglichkeiten haben unter anderem die Entwicklung von <a title="Objektorientierte Programmierung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Objektorientierte_Programmierung">objektorientierter Programmierung</a> vorangetrieben.</p>
<h3>Sensorik</h3>
<p class="flowtext">Man kann verschiedene Verfahren zur Aufnahme der Mausbewegung unterscheiden.</p>
<h4>Mechanisch-Elektrisch</h4>
<p class="flowtext">Die ersten Mäuse funktionierten mit <strong>mechanischen</strong> Kontakten: in der allerersten Generation der Computermäuse wurden noch Schleifkontakte zur Koordinatenermittlung verwendet, welche jedoch starkem Verschleiß unterlagen.</p>
<h4>Optomechanisch</h4>
<p class="flowtext">Heute noch sind <a title="Optomechanik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Optomechanik">optomechanische</a> Mäuse üblich, bei denen die Mausbewegungen über eine Rollkugel, zwei Lochscheiben und zugehörige <a title="Lichtschranke" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtschranke">Lichtschranken</a> in elektrische Signale umgewandelt werden. Die Rollbewegung der Kugel wird über zwei Walzen auf zwei gelochte Segmentscheiben übertragen, aus deren Drehrichtung und Geschwindigkeit werden über <a title="Inkrementalgeber" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inkrementalgeber">Inkrementalgeber</a> mit kleinen Lichtschranken elektrische Impulse (&#8221;Mickies&#8221;) erzeugt. Die relativen <a class="mw-redirect" title="Koordinaten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koordinaten">Koordinaten</a> zur Darstellung des Mauszeigers werden im Computer mit einer entsprechenden Software (Maustreiber) errechnet. Kugelmäuse sind anfällig für Verschmutzung, da die Kugel aus Vollgummi immer wieder Partikel in das Mausinnere zieht und diese Partikel der Mechanik, Optik und Elektronik mit der Zeit anhaften, was die Präzision und Wiederholgenauigkeit der Maus vermindert. Auch soll es vorkommen, dass durch Lichteinfall in nicht lichtdicht verschlossene Mausgehäuse die Lichtschranken eine (nicht vorhandene) Bewegung aufnehmen und den Mauszeiger sprunghaft über den Bildschirm wandern lassen. Vorteilhaft gegenüber optischen Mäusen mit dem bildverarbeitenden Prozessor macht sich ein reduzierter Strombedarf bemerkbar (25 mA vs. 100 mA bei einer optischen Maus).</p>
<h4>Optisch mit Leuchtdioden</h4>
<p class="flowtext">Neuere Mausgenerationen beleuchten die Oberfläche, auf der die Maus bewegt wird, mit einer eingebauten Lichtquelle (typischerweise mit einer Leuchtdiode) und nehmen die <a title="Reflexion (Physik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reflexion_%28Physik%29">Reflexionen</a> mit einem <strong>optischen</strong> Sensor auf. Ein eingebauter <a title="Mikroprozessor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikroprozessor">Mikroprozessor</a> berechnet aus den Unterschieden zwischen nacheinander aufgenommen Bildern Richtung und Geschwindigkeit der Bewegung der Maus. Man nennt diese Art <em><a title="Optische Maus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Optische_Maus">optische Maus</a></em>. Ausfallerscheinungen durch verschmutzte Kugeln und vor allem Rollachsen können konstruktionsbedingt nicht mehr auftreten. Da abgesehen von den Tasten keine mechanisch bewegten Teile mehr vorhanden sind, arbeiten solche Mäuse sehr zuverlässig.</p>
<p class="flowtext">Die ersten Mäuse dieser Art benötigten spezielle <a title="Mauspad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mauspad">Mauspads</a>, auf denen ein Gitter oder Punkte aufgezeichnet waren, an denen sich der optische Sensor orientieren konnte (System von Steve Kirsch, Mouse Systems). Mit höherer Leistung der in den Mäusen verbauten Mikroprozessoren können heute rechenintensivere <a title="Algorithmus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Algorithmus">Algorithmen</a> zur Bildverarbeitung eingesetzt werden. So funktionieren moderne optische Mäuse auf fast allen Unterlagen. Nur Flächen, die eine sehr geringe oder keine Struktur aufweisen, z. B. Spiegel, Glas und viele lackierte Flächen, sind prinzipbedingt ungeeignet. Die hohe Präzision moderner optischer Mäuse macht sich besonders in grafischen Anwendungen und in <a title="Computerspiel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Computerspiel">Computerspielen</a> positiv bemerkbar.</p>
<h4>Optisch mit Laserdioden</h4>
<p class="flowtext">Die <a title="Lasermaus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lasermaus">Lasermaus</a> stellt eine verbesserte Variante der optischen Maus dar. Dabei wird statt der normalen <a title="Leuchtdiode" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiode">Leuchtdioden</a> eine <a title="Laserdiode" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laserdiode">Laserdiode</a> als Lichtquelle eingesetzt. Dies ergibt durch den <a title="Speckle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Speckle">Speckleeffekt</a> einen besseren Kontrast auch auf sehr glatten Oberflächen, transparente Oberflächen bleiben jedoch problematisch. Die Laserdiode verbraucht aufgrund einer gepulsten Betriebsweise weniger Energie als die Leuchtdiode einer optischen Maus, wodurch längere Batteriestandzeiten bei kabellosen Mäusen möglich sind.</p>
<h4>Empfindlichkeit</h4>
<p class="flowtext">Je nach dem verwendeten Bewegungsaufnehmer (mechanisch-elektrisch, optomechanisch, optisch mit LED oder Laser-Leuchdiode) unterscheidet sich die Empfindlichkeit der Maus, d.h. die Strecke, die auf der Unterlage mit der Maus verfahren werden muss, um eine bestimmte Strecke mit dem Mauszeiger auf dem Bildschirm zurückzulegen. Dabei resultiert eine hohe Empfindlichkeit in einem kurzen Verfahrweg auf der Unterlage. Einfluss hat darauf die manchmal bei Mäusen angegebene Auflösung in <a class="mw-redirect" title="Dpi" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dpi">dpi</a>, je mehr Punkte auf einer bestimmten Strecke aufgelöst werden können, desto empfindlicher ist die Maus.</p>
<p class="flowtext">Manche Betriebssysteme bieten die Möglichkeit, die Empfindlichkeit individuell zu beeinflussen. Neuerdings ist die Beschleunigung im Betriebssystem einstellbar, wenn zusätzlich zur zurückgelegten Strecke die Dauer der Bewegung ausgewertet wird. Bei Bewegung auf großen Flächen ist es hilfreich, wenn die große Strecke mit einer schnellen Bewegung überwunden werden und die genaue Annäherung an den gewünschten Punkt (das Zielen) dann mit normaler Geschwindigkeit erfolgen kann.</p>
<h3>Tasten</h3>
<p class="flowtext">Neben der Fähigkeit, eine zweidimensionale Position zu übermitteln, können mit Mäusen über Tasten Aktionen ausgelöst werden. Hinter den Maustasten, mit denen ein Mausklick ausgelöst wird, verbergen sich meist Mikro<a title="Taste" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taste">taster</a> die bei Überschreitung einer bestimmten <a title="Kraft" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kraft">Kraft</a> eine Änderung in einem <a title="Stromkreis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stromkreis">Stromkreis</a> auslösen (vergleichbar mit <a title="Schalter (Elektrotechnik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schalter_%28Elektrotechnik%29">Mikroschaltern</a>, aber nicht rastend und selbst in die Ausgangsposition zurückstellend). Diese Änderung wird als Bit in einem Teil des Mausprotokolls an den Rechner übertragen und löst über Maustreiber, Betriebssystem und das Anwendungsprogramm eine damit verbundene Aktion aus. Die Taster weisen oft eine Art <a title="Knackfrosch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Knackfrosch">Knackfroscheffekt</a> auf: Bei Überschreitung der erforderlichen Kraft erhält der Benutzer sowohl eine taktile als auch eine akustische Rückmeldung der Betätigung (daher auch der Begriff <em>Mausklick</em>).</p>
<p class="flowtext">Die erste Maus von Engelbart hatte lediglich eine Taste. Xerox erstellte schon früh eine Variante mit drei Tasten. Apple nutzte wieder nur eine Taste, viele Mäuse an <a title="Unix" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unix">Unix</a>-Workstations besaßen drei Tasten. Im PC-Bereich waren dagegen lange Zeit Mäuse mit 2 Tasten dominierend. Jüngere Modelle haben oft zusätzliche Tasten, die zusätzliche Funktionen haben oder deren Funktionalität sogar frei programmiert werden kann.</p>
<p class="flowtext">Eine weitere Entwicklung war das Rollrad (Wheel-Maus). Dieses Rad hat meist die Funktion, bequemes <a title="Bildlauf" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildlauf">Scrollen</a> zu ermöglichen, kann jedoch auch anders belegt sein. Manche Modelle haben zwei Räder, um gleichzeitiges horizontales und vertikales Scrollen zu ermöglichen. Bei den meisten Modellen fungiert das Scrollrad außerdem als weitere Maustaste.</p>
<h3>Kabellose Mäuse</h3>
<p class="flowtext">Kabellose Mäuse übertragen ihre Informationen nicht mehr durch das manchmal störende Kabel. Stattdessen werden die Daten von der Maus via Infrarot oder Funk (beispielsweise <a title="Bluetooth" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bluetooth">Bluetooth</a> oder in einem anderen <a title="ISM-Band" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ISM-Band">ISM-Band</a> (etwa 27 MHz)) zu einer Basisstation übertragen, die das Signal dann per Kabel über die <a title="Serielle Schnittstelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serielle_Schnittstelle">serielle</a>, <a title="PS/2-Schnittstelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PS/2-Schnittstelle">PS/2</a>- oder eine <a title="Universal Serial Bus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus">USB</a>-Schnittstelle an den Computer weiterleitet.</p>
<p class="flowtext">Kabellose Mäuse benötigen eine eigene Stromversorgung, etwa durch <a title="Batterie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Batterie">Batterien</a> oder <a title="Akkumulator" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akkumulator">Akkus</a>. Zum Nachteil des höheren Gewichts kommt hier die Notwendigkeit des Batteriewechsels oder Nachladens. Weiter können kabellose Mäuse meist relativ leicht abgehört werden und haben oft eine längere Reaktionszeit. Es sind auch kabellose Mäuse ohne interne Stromversorgung verfügbar, die über <a title="Elektromagnetische Induktion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Induktion">Induktion</a> von einem speziellen mitgelieferten, an einem USB-Anschluss angeschlossenen Mauspad mit Energie versorgt werden.</p>
<h3>Schnittstellen für den elektrischen Anschluss</h3>
<p class="flowtext">Da die Maus erst in den späten 1980er Jahren ihren Weg zu den IBM-PC-kompatiblen Rechnern gefundet hat, musste dort im Gegensatz zu Computern, die im Grundkonzept bereits eine Maus vorgesehen hatten (z. B. Macintosh, Amiga, Atari ST), erst eine geeignete Schnittstelle gefunden werden.</p>
<h4>Busmouse-Anschluss an PC-Steckkarten</h4>
<p class="flowtext">Anfangs wurden Mäuse für IBM-kompatible Computer über eigene Schnittstellenkarten (<em>Busmaus</em>) betrieben. Die Anschlußbelegung des Mauskabels ist nicht standardisiert, Maus und Karte müssen daher zusammen passen<sup id="cite_ref-Dembo_Maus_4-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maus_%28EDV%29#cite_note-Dembo_Maus-4">[5]</a></sup>.</p>
<h4>Serielle Schnittstelle nach RS-232</h4>
<p class="flowtext">Eine verbreitete Methode war auch der Anschluss am <a title="Serielle Schnittstelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serielle_Schnittstelle">seriellen Port</a> (<a class="mw-redirect" title="RS232" href="http://de.wikipedia.org/wiki/RS232">RS232</a>) über einen 9- oder 25-poligen <a class="mw-redirect" title="Sub-D" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sub-D">Sub-D</a>-Stecker. Diese serielle Schnittstelle war ursprünglich für die <a title="Datenfernübertragung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datenfern%C3%BCbertragung">Datenfernübertragung</a> mit <a title="Fernschreiber" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernschreiber">Fernschreibern</a>, <a title="Modem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Modem">Modems</a> und <a title="Akustikkoppler" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akustikkoppler">Akustikkopplern</a> entwickelt worden. Da die Maus ein einfaches und in der Datenübertragung langsames Gerät ist, das nur für Koordinateninformation und Status der Tasten Daten übermittelt und außerdem seinen Strom über die Schnittstelle erhalten konnte, war diese Schnittstelle eine recht langlebige Lösung, bei der die Maus auch problemlos im laufenden Betrieb angeschlossen werden kann. Diese serielle Lösung hielt sich bei PCs seit Mitte der 1980er Jahre über zehn Jahre lang und verschwand erst ab 1996 allmählich mit dem Aufkommen der <a title="ATX-Format" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ATX-Format">ATX</a>-<a title="Hauptplatine" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptplatine">Hauptplatinen</a> und der <a title="PS/2-Schnittstelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PS/2-Schnittstelle">PS/2</a>-Maus (siehe unten).</p>
<h4>Herstellereigene Schnittstellen</h4>
<p class="flowtext">Die <a title="Apple Macintosh" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Macintosh">Apple-Macintosh</a>-Rechner stellten bereits bei ihrer Einführung einen eigenen (<a title="Proprietär" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Propriet%C3%A4r">proprietären</a>) Anschluss für die Maus bereit. Zunächst (Ur-Macintosh, Macintosh 512 und Macintosh Plus) wurden die unverarbeiteten Signale der Achsen und der Taste über einen neunpoligen Sub-D-Stecker übertragen, der 1987 beim Macintosh II und Macintosh SE durch den universelleren <a title="Apple Desktop Bus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Desktop_Bus">Apple Desktop Bus</a> (ADB) ersetzt wurde. Dieser ADB schloss auch die Tastatur und andere Kleingeräte an und wurde bis zum <a class="mw-redirect" title="Power Macintosh" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Power_Macintosh">Power Macintosh</a> <a class="mw-redirect" title="G3 (Prozessor)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/G3_%28Prozessor%29">G3</a> (1998) verwendet, als Apple ihn durch die USB-Schnittstelle ablöste.</p>
<p class="flowtext">Auch bei <a class="mw-redirect" title="SUN" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SUN">SUN</a> Unix Workstations war bis etwa 2003 die Maus mit der Tastatur verbunden, und beide Geräte wurden mit einem gemeinsamen Kabel an die Workstation angeschlossen (SUN Ultra).</p>
<h4>PS/2-Schnittstelle</h4>
<p class="flowtext">Bei IBM-kompatiblen Rechnern setzte sich mit dem breiten Aufkommen der mausgesteuerten <a title="Betriebssystem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebssystem">Betriebssysteme</a> mit dem <a title="PS/2-Schnittstelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PS/2-Schnittstelle">PS/2-Anschluss</a> eine gesonderte Schnittstelle nur für die Maus durch. Die PS/2-Schnittstelle selbst wurde durch IBM bereits 1987 in den technischen Referenzhandbüchern zum PS/2-System definiert <sup id="cite_ref-ps2techref_5-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maus_%28EDV%29#cite_note-ps2techref-5">[6]</a></sup>. Die Übertragungsprotokolle und die Pinbelegungen von Tastatur und Maus sind dabei identisch; es handelt sich um ein synchrones, serielles Protokoll, das ursprünglich speziell für Computer-Tastaturen entwickelt wurde. Es arbeitet mit einer 5 <a title="Volt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volt">Volt</a>-Spannungsversorgung.</p>
<p class="flowtext">Auch wenn die Pinbelegung für die grundsätzliche Kommunikation von Tastatur und Maus identisch ist, sind die Anschlüsse eindeutig zugeordnet. Eine Maus arbeitet nicht am Tastaturport, selbst wenn der Stecker passt. Teilweise haben weitere Pins eine Sonderbelegung, beispielsweise bei der Tastatur zum Ausschalten des Computers. Zur Verdeutlichung hat sich mit der Zeit eine farbliche Kodierung der Anschlüsse durchgesetzt, Anschlussstecker und -buchse sind für die Maus grün, für die Tastatur violett gefärbt.</p>
<h4>USB-Schnittstelle</h4>
<p>Heutzutage ist neben dem PS/2-Anschluss immer häufiger der universell einsetzbare <a title="Universal Serial Bus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus">USB</a>-Anschluss für Mäuse und andere Peripherie für IBM-kompatible Rechner, Unix-Workstations (SUN, IBM) wie auch für Apple-Macintosh-Rechner gebräuchlich. Ein Vorteil von USB ist, dass mehrere Geräte, wie zum Beispiel Maus und Tastatur, mittels Hubs über denselben Anschluss an einem zentralen USB-Host-Controller im Computer betrieben werden können. Für die Übertragung werden neben Masse- und 5V-Versorgungsspannungsleitung zwei Datenleitungen verwendet, über die Daten differenziell übertragen werden. Außerdem sind Geräte am USB-Anschluss durch die Reihenfolge, in der die Verbindungen beim Steckvorgang hergestellt werden (zuerst Masse und Spannung) dafür ausgelegt, im laufenden Betrieb entfernt oder wieder angeschlossen werden zu können (<a class="mw-redirect" title="Hotplug" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hotplug">Hotplug</a>)<sup id="cite_ref-Dembo_USB_6-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maus_%28EDV%29#cite_note-Dembo_USB-6">[7]</a></sup>.</p>
<h3>Kommunikation mit dem angeschlossenen Computer</h3>
<p class="flowtext">Unabhängig von der verwendeten physikalischen <a title="Schnittstelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schnittstelle">Schnittstelle</a> findet eine <a title="Serielle Datenübertragung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serielle_Daten%C3%BCbertragung">serielle Datenübertragung</a> zwischen dem Computer und der daran angeschlossenen Maus statt. Dabei werden verschiedene Verfahren zur Übertragung benutzt, die als Protokolle bezeichnet werden. Abhängig vom benutzten Mausprotokoll und der verwendeten Maus muss innerhalb des Betriebssystems auf dem Computer der entsprechende Maustreiber auf dem Computer installiert sein, über den ggf. auch Anpassungen für Empfindlichkeit und Beschleunigung der Maus vorgenommen werden können.</p>
<h4>Busmouse</h4>
<p class="flowtext">Bei einer Busmouse sitzt die komplette Elektronik zur Dekodierung von Mausbewegung und Tastenbetägigung auf einer PC-Einbaukarte auf dem ISA-Bus. Es werden neun Signale über einen 9-Pin-Hosiden-Adapter übertragen. Neben dem Massepotential sind dies die Kontaktsignale der drei Mausschalter und jeweils die zwei versetzten Lichtschrankensignale der Drehsensoren für X- und Y-Richtung. Diese Mäuse waren zum Beispiel von Logitech, Microsoft oder ATI zusammen mit den passenden <a class="mw-redirect" title="ISA-Bus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ISA-Bus">ISA-Bus</a>-<a title="Steckkarte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steckkarte">Steckkarten</a> erhältlich und sind heute kaum mehr in Betrieb anzutreffen.</p>
<h4>Maus mit serieller Schnittstelle nach RS-232</h4>
<p class="flowtext">Für Mäuse mit serieller Schnittstelle nach <a class="mw-redirect" title="RS-232" href="http://de.wikipedia.org/wiki/RS-232">RS-232</a> können Anschlüsse mit 9- oder 25-poligen D-Sub-Buchsen am Mauskabel verwendet werden. Die Signale Masse, RxD, TxD, RTS, DTR werden benutzt, CTS und DSR werden nicht genutzt, dürfen aber auch nicht gebrückt sein. Aus DTR und RTS wird in der Maus die positive Versorgungsspannung für die Leuchtdioden der Bewegungssensoren und zur Bedienung der Schnittstelle gewonnen, über DTR erfolgt auch ein Reset. TxD liefert die negative Spannung. Die verwendete Signalspannungen liegen entsprechend RS232 zwischen −12 V und +12 V. Die Daten werden bei jeder Zustandsänderung (d.h. Mausklick, Bewegung) über den Anschluss RxD asynchron mit 1200 bit/s von der Maus an den Computer übertragen.</p>
<ul>
<li>Beim Microsoft Mausprotokoll werden die Daten in drei aufeinanderfolgenden Bytes übermittelt, darin sind Start- und Stopbits, zwei Bits für die beiden Maustasten und die Werte für X- und Y-Bewegung in jeweils einem 7-Bit-Wert verschachtelt enthalten. Die Daten werden mit sieben Datenbits und zwei Stopbits oder acht Datenbits und einem Stopbit übertragen. X- und Y-Werte repräsentieren jeweils die Änderung gegenüber dem vorherigen Stand und sind keine Absolutwerte bzw. -positionen. Nach erfolgter Übertragung an den Computer werden diese Zähler zurückgesetzt.</li>
<li>Logitech verwendet ein bisher nicht genutztes Bit im Microsoft Mausprotokoll, um den Status für seine dritte Maustaste zu übertragen.</li>
<li>Das Mouse-Systems Mausprotokoll verwendet gegenüber dem Microsoft Mausprotokoll ebenfalls ein weiteres, bisher ungenutztes Bit für die dritte Maustaste und übermittelt die Bewegung in fünf statt drei Bytes unverschachtelt, die beiden zusätzlichen Bytes vier und fünf enthalten bereits Änderungswerte gegenüber den in Byte zwei und drei übermittelten X- und Y-Werten. Die Daten werden mit acht Datenbits und einem Stopbit übertragen.</li>
<li>Es gibt Mäuse, die über einen Umschalter auf der Unterseite der Maus zwischen dem Microsoft Mausprotokoll und dem Mouse-Systems-Mausprotokoll umgeschaltet werden können. Unter X-Windows lässt sich ein fehlender Umschalter zur Umschaltung in den Mouse-Systems-Modus möglicherweise durch Drücken der linken Maustaste während des Bootens ersetzen <sup id="cite_ref-tldp_3tasten_7-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maus_%28EDV%29#cite_note-tldp_3tasten-7">[8]</a></sup>.</li>
</ul>
<h4>Maus mit PS/2-Schnittstelle</h4>
<p class="flowtext">Eine PS/2-Maus wird an einem dem PS/2-Tastaturanschluss vergleichbaren, oftmals grünen 6-poligen Mini-DIN-Anschluss angeschlossen und über ein serielles, bidirektionales, synchrones Protokoll angesteuert. Diese Aufgabe übernimmt der Tastaturcontroller (bzw. Eingabegerätecontroller).</p>
<p class="flowtext">An <a class="mw-redirect" title="IBM-PC kompatible Computer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/IBM-PC_kompatible_Computer">IBM-kompatiblen PCs</a> angeschlossene Mäuse verwenden in der Regel nicht mehr als vier physikalisch verbundene Drähte: 5-Volt-Speisespannung (maximal 275 mA Last), <a title="Masse (Elektronik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Masse_%28Elektronik%29">Masse</a>, eine Daten- und eine Taktleitung. Takt- und Datenleitung werden von der Rechner- und der Mausseite über Open-Collector-Treiber angesteuert, der Ruhepegel liegt auf 5 V. Maus und Computer können jede der beiden Leitungen auf den Pegel von 0 V ziehen. Die Seite, die die Taktleitung auf 0 V-Pegel zieht, kann gültige Daten über die Datenleitung übermitteln. Das Taktsignal zwischen 10 kHz und 16,7 kHz wird von der Maus erzeugt, sie darf nur Daten senden, wenn das Taktsignal nicht vom Computer zur Unterbrechung der Kommunikation auf 0 V gelegt wurde.</p>
<p class="flowtext">Die Übertragung erfolgt mit Startbit (immer 0), acht Datenbits (<a title="Bitwertigkeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitwertigkeit">niedrigstwertigstes Bit</a> zuerst), ungerader Parität und einem Stopbit (immer 1), Daten werden bei hohem Pegel der Taktleitung auf die Datenleitung geschrieben und nach Pegelabfall des Taktes vom Computer gelesen. Daten werden vergleichbar dem Microsoft-Protokoll in drei 8-Bit-Zeichen, aber unverschachtelt übermittelt. Zusätzlich zu den im Microsoft-Protokoll für seriell angeschlossenene Mäuse enthaltenen Daten werden noch ein Vorzeichen- und ein Überlaufbit jeweils für X- und Y-Wert übertragen. Der Computer kann verschiedene Befehle an die Maus übermitteln und sie in verschiedene Übertragungsmodi versetzen (Streammode (Standard: jede Änderung wird übertragen), Remote Mode (Änderungen werden nur auf Abfrage übertragen), Reset Mode, Wrap Mode (Echo Modus)).</p>
<p class="flowtext">Durch Befehle des Computers (genauer: des Tastatur/Mauscontrollers) lassen sich auch Auflösung (Schritte/mm), Abtastrate (Abtastungen/s) und Skaling (Vergrößerungsfaktor der übermittelten Zählerstände) der Maus beeinflussen. Eine angeschlossene PS/2-Maus wird während des Bootens des <a class="mw-redirect" title="IBM-PC kompatible Computer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/IBM-PC_kompatible_Computer">IBM-kompatiblen PCs</a> erkannt, normalerweise kann sie während des laufenden Betriebs nicht entfernt, neu angeschlossen und benutzt werden (nicht <a class="mw-redirect" title="Hotplug" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hotplug">hotplug</a>-fähig). Das kann funktionieren, muss es aber nicht.</p>
<p class="flowtext">Logitech hat dieses Protokoll für seine Dreitastenmäuse erweitert.</p>
<h4>Intellimouse</h4>
<p class="flowtext">Für die Benutzung der Intellimouse hat Microsoft das PS/2-Protokoll auf ein 4-Byte-Paketformat zum IMPS/2-Protokoll erweitert. Im vierten Datenpaket werden die Bewegungsinformationen des Scrollrades und die Zustände der beiden zusätzlichen Tasten übermittelt. Die Intellimouse verhält sich zum Zeitpunkt des Einschaltens wie eine PS/2-Maus, übermittelt aber nach Reset eine andere Device-ID. Diese bewirkt, dass der Maustreiber die dann übermittelten 4-Byte-Pakete verarbeitet.</p>
<h4>PS/2-Serial-Maus</h4>
<p class="flowtext">Einige, aber nicht alle PS/2-Mäuse können über einen zugehörigen Adapter auch an einem seriellen Anschluss betrieben werden (PS/2-Serial Mouse). Da diese Adapter jedoch nicht zwischen den unterschiedlichen Pegeln und Protokollen wandeln können, muss die Elektronik in der Maus erkennen, an welchem Anschluss sie betrieben wird und sich darauf einstellen. Das wäre z. B. über die Versorgungsspannung möglich, die am seriellen RS-232-Anschluss höher ist.</p>
<h4>Maus am USB-Anschluss</h4>
<p class="flowtext">An den USB angeschlossene Mäuse verwenden im Gegensatz zu an die PS/2-Schnittstelle angeschlossene Mäuse kein proprietäres Protokoll mehr, sondern ein vom USB Interface Forum standardisiertes Busprotokoll <sup id="cite_ref-usbif_8-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maus_%28EDV%29#cite_note-usbif-8">[9]</a></sup>. Die Daten werden seriell, differentiell auf den beiden Datenleitungen mit Sync-Signal, <a class="mw-redirect" title="NRZI" href="http://de.wikipedia.org/wiki/NRZI">NRZI</a>-Kodierung und <a class="mw-redirect" title="Bit-Stuffing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bit-Stuffing">Bit-Stuffing</a> übertragen, daher ist eine separate Taktleitung wie bei PS/2-Mäusen nicht erforderlich.</p>
<p class="flowtext">Der USB-Gerätetreiber muss sicherstellen, dass häufig genug (siehe <a class="mw-redirect" title="USB" href="http://de.wikipedia.org/wiki/USB#Software-Architektur">USB Software-Architektur</a>) über einen USB-Treiber, den Treiber des USB-Hostcontrollers und den USB-Hostcontroller selbst der Status des USB-Slave-Clients (in diesem Falle: der Maus) abgefragt wird. Die Maus wird über eine vom USB-Hostcontroller nach Identifizierung vergebene sieben Bit lange Kennung als HID-Gerät (Human Interface Device) adressiert (siehe <a class="mw-redirect" title="USB" href="http://de.wikipedia.org/wiki/USB#Konfigurationen.2C_Interfaces_und_Alternate_Settings">USB-Konfiguration</a>) und als solches nach der Norm USB 1.0 bedient. Bei der Initialisierung informiert sie den Hostcontroller bzw. den dahinter liegenden USB-Treiber aus ihrem Pufferspeicher 0 über ihre Fähigkeiten und Eigenschaften (Anzahl (max. 4), Richtung (in oder out), Abfragehäufigkeit (sample rate) und Größe der Pufferspeicher (der sog.Endpunkte, max. 64 Byte), Geräteart, Hersteller, Class Code, Gerätekennung, Protokoll, benötigte Bandbreite u. a.), der diese Informationen speichert und die entsprechenden Zeitslots auf dem Bus reserviert. Dann fragt der Hostcontroller (im Auftrag des Gerätetreibers, der die Abfragen beim USB-Hostcontroller-Treiber in die Queue einstellt) im <a class="mw-redirect" title="USB" href="http://de.wikipedia.org/wiki/USB#Interrupt-Transfer">Interrupt-Transfer</a>-Modus alle 10 ms die zu übermittelnden Daten aus den Endpunkten ab, die Übertragung erfolgt mit max. acht Byte pro Transfer prüfsummengesichert (CRC16) von der Maus an den Computer. Der Endpunkt bildet also faktisch im Hostdevice (der Maus) einen gemeinsam von Hostcontroller (dem Computer) und Hostdevice (der Maus) einsehbaren Speicherbereich, der in regelmäßigen, der innerhalb eines garantierten Zeitabstandes vom Computer ausgelesen wird. Falls bei <a class="mw-redirect" title="IBM-PC kompatible Computer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/IBM-PC_kompatible_Computer">IBM-kompatiblen PCs</a> das BIOS Legacy-Unterstützung bietet, können USB-Mäuse durch Emulation des 8042-Tastaturcontrollers über den USB-Hubcontroller wie PS/2-Mäuse benutzt werden. Seit Einführung des <a title="Apple iMac" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iMac">Apple iMac</a> ist USB der Standard-Eingabegeräteanschluss für <a title="Apple Macintosh" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Macintosh">Apple-Macintosh</a>-Computer.</p>
<h4>Maus für USB- oder PS/2- Anschluss</h4>
<p class="flowtext">Vergleichbar den PS/2-Serial-Mäusen gibt es auch solche, die sich wahlweise an einem USB- oder einem PS/2-Anschluss betreiben lassen. Dafür gibt es Adapterstecker, die mit der Maus mitgeliefert werden, und vom USB-Anschluss auf den PS/2-Anschluss oder umgekehrt umsetzen. Die Mitlieferung eines Adapters lässt dabei einen Rückschluss auf die Fähigkeiten der Maus zu, denn auch hier muss die Maus anhand der gegebenen Verhältnisse entscheiden, ob sie sich wie eine PS/2-Maus oder wie eine Maus am USB-Anschluss verhält. Kriterium dabei kann z. B. die Reihenfolge des Anliegens von Spannungsversorgung und Datenleitung sein (bei USB liegt die Spannungsversorgung ja konstruktionsbedingt eher an) oder das Verhalten der Datenleitungen nach dem Anschluss. Bei einem PS/2-Rechner darf man davon ausgehen, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt nach dem Anschluss zur Übermittlung des Resetbefehls die Takt- und Datenleitung nach einem bestimmten Verfahren umgeschaltet werden, am USB ist von differentieller Datenübertragung auszugehen, was nicht den PS/2-Verfahrensweisen entspricht.</p>
<h4>Maus am Apple Desktop Bus</h4>
<p class="flowtext">Mit dem ADB hatte Apple bereits 1986 ein ähnliches Konzept wie beim USB verfolgt, wenn auch in kleinerem Maßstab. Verwendet wird ein vierpoliger Mini-DIN Stecker, vergleichbar einem S-Video-Stecker. Belegt sind normalerweise drei Verbindungen: 5 V Speisespannung, Masse und die Datenleitung. Eine vierte, zusätzliche Verbindung zum Netzteil des Computers blieb für Mäuse unbenutzt. Die Verbindung war aufgrund ihrer Konstruktion nicht <em>hotplug</em>-fähig und war nur für max. 400 Steckvorgänge zertifiziert. Dies ist verglichen mit den heutigen USB-Verbindungen sehr wenig. Adressiert werden konnten maximal 16 Geräte, die Datenübertragungsrate beschränkt sich auf 10 kBit/s. Die Steuerung erfolgt ausschließlich durch den Computer und die Geräte (in diesem Fall die Maus) liefern Daten nur bei Abfrage über einen definierten Speicherbereich (Register, vergleichbar dem Endpunkt) zurück. Die Definition erlaubte aber auch gleiche Adressen am Bus, was gelegentlich zu Problemen führte.</p>
<h3>Konfiguration</h3>
<h4>Hardwareabhängig</h4>
<p class="flowtext">Bei den ersten IBM-kompatiblen PCs mussten der Maus hardware-abhängige Ressourcen zugewiesen werden. Die Steckkarte der Busmouse erfordert in der Regel die Zuweisung eines eigenen der wenigen verfügbaren <a title="Interrupt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Interrupt">Interrupts</a> sowie eines passenden I/O-Adressebereiches (<a title="Port (Schnittstelle)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Port_%28Schnittstelle%29">Port</a>). Die Einstellung erfolgt über <a title="Jumper" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jumper">Jumper</a> oder etwas moderner im <a class="mw-redirect" title="BIOS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/BIOS">BIOS</a> des Rechners.</p>
<p class="flowtext">Seriellen Mäusen ist in der Regel eine eigene serielle, physikalisch vorhandene Schnittstelle inklusive einer Schnittstellengeschwindigkeit und -protokoll (8N0, 7N1 o.ä.) zuzuweisen. Das wird genauso wie die Angabe des notwendigen, passenden Maustreibers mit seinen Optionen über Konfigurationsdateien vorgenommen.</p>
<p class="flowtext">Bei PS/2-Mäusen und bei USB-Mäusen entfallen derartige Angaben, da diese Schnittstellen bereits in der Hardware des Rechners bzw. aufgrund des verwendeten Protokolls arbeitsfähige Vorgaben zur Verfügung stellen. Spätestens bei seit Ende der 1990er Jahre ausgelieferter Hardware und Betriebssystemen muss sich der Anwender nur noch selten mit derartig hardwarebezogenen Details befassen.</p>
<h4>Softwareabhängig</h4>
<p class="flowtext">Dafür hat aber die Anzahl der Einstellungsmöglichkeiten über Maustreiber und Betriebssystem erheblich zugenommen. Erwähnt sei nur die bereits beschriebene Empfindlichkeitseinstellung der Maus, Zeitabstand für Doppelklick usw. sowie die Zuweisung von programmabhängigen Funktionen zu zusätzlichen Maustasten. Dieses sind aber weitestgehend nur Anpassungen, um dem Anwender die Benutzung angenehmer zu gestalten. Die grundlegende Funktion der Maus (d.h. Zeigen und Klicken) ist in der Regel auch ohne derartige Anpassungen gegeben.</p>
<h2>Interaktion</h2>
<p class="flowtext">Jede gängige <a title="Grafische Benutzeroberfläche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grafische_Benutzeroberfl%C3%A4che">grafische Benutzeroberfläche</a>, die zur Zeit für Endanwender existiert, wird in erster Linie mit der Maus bedient. Die übliche Anzahl der Maustasten und weiterer Elemente zur Interaktion (Scrollrad) hat sich im Laufe der Zeit gewandelt.</p>
<p class="flowtext"><strong>Eine Taste</strong>: Die ursprüngliche Macintosh-Benutzeroberfläche war auf eine einfache Bedienung ausgelegt, in der der Anwender das komplette Gerät mit einer Maustaste bedienen konnte. Auch heute noch werden Apple-Mäuse mit einer Taste ausgeliefert, wobei die gesamte Oberfläche der Maus als Taste arbeitet. Zusätzliche kontextbezogene Programmfunktionen werden mit Hilfe von Spezialtasten auf der Tastatur (<em>Modifiers</em>) parallel zum Mausklick ausgelöst. Das aktuelle Betriebssystem <a title="Mac OS X" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mac_OS_X">Mac OS X</a> unterstützt Mehrtastenmäuse. In den meisten Apple-Programmen wird die zweite Taste für das <a title="Kontextmenü" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kontextmen%C3%BC">Kontextmenü</a> eingesetzt. Bei Ein-Tasten-Mäusen wird dieses über Ctrl-Mausklick aufgerufen. Mittlerweile haben aber auch aktuelle Mäuse schon zwei Tasten.</p>
<p class="flowtext"><strong>Zwei Tasten</strong> (<a title="Microsoft Windows" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows">Microsoft Windows</a>, <a title="IBM" href="http://de.wikipedia.org/wiki/IBM">IBM</a> <a title="OS/2" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OS/2">OS/2</a>, <a title="Atari" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atari">Atari</a> <a title="TOS (Betriebssystem)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/TOS_%28Betriebssystem%29">TOS</a>, <a title="AmigaOS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/AmigaOS">AmigaOS</a>): Alle Geräte, die in Zusammenhang mit diesen <a title="Betriebssystem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebssystem">Betriebssystemen</a> benutzt wurden, wurden zunächst mit zwei Tasten ausgestattet. Dabei diente die eine (meist die linke) für die Auswahl, während die zweite (rechte) Taste eine Sonderfunktion auslöst. Insbesondere das so genannte Kontextmenü, welches mit <a class="mw-redirect" title="Windows 95" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Windows_95">Windows 95</a> erstmals in großem Umfang eingeführt wurde und eine Auswahl an Modifikationen für das konkret aktivierte Objekt bietet, wird über diese zweite Taste aktiviert. Bei Atari-TOS hatte die zweite Taste zunächst keine weitere Funktion und hatte je nach Programm eine andere Bedeutung. Beim <a title="AmigaOS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/AmigaOS">AmigaOS</a> wurde die rechte Maustaste für die Menüleiste benutzt. Mittels einer Funktion im Betriebssystem kann oftmals die Anordnung rechts-links auch getauscht werden, z. B. für <a title="Linkshänder" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linksh%C3%A4nder">Linkshänder</a>.</p>
<p class="flowtext"><strong>Drei Tasten</strong> (<a title="X Window System" href="http://de.wikipedia.org/wiki/X_Window_System">X Window System</a>, <a title="RISC OS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/RISC_OS">RISC OS</a>): Bei den Betriebssystemen aus der <a title="Workstation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Workstation">Workstationwelt</a> (sowie beim Xerox Alto) wurden drei Maustasten genutzt. Der Zweck dieser dritten Tasten ist für verschiedene Programme uneinheitlich. Bei RISC OS wird mit der mittleren Maustaste das Kontext-Menü aufgerufen, im X-Window-System dient sie zum <a title="Copy &amp; Paste" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Copy_%26_Paste">Einfügen</a> des zuvor mit der linken Maustaste markierten Textes.</p>
<p class="flowtext"><strong>Vier oder mehr Tasten</strong>: Die zusätzlichen Tasten können meistens vom Benutzer mit Funktionen wie Doppelklick, Tastenkombinationen oder dem Start eines Programms belegt werden. Im Gegensatz zu den oftmals vom Betriebssystem vorgegeben Funktionen bei den Mäusen mit einer bis drei Tasten hat sich aber hier noch kein Standard herausgebildet.</p>
<p class="flowtext">Ende der 1990er Jahre hat sich insbesondere das so genannte <strong><a class="mw-redirect" title="Scrollrad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scrollrad">Scrollrad</a></strong> bei Computermäusen etabliert. Es befindet sich bei den meisten heutigen Computermäusen zwischen den beiden Maustasten und dient zum Auf- und Ab<a class="mw-redirect" title="Scrollen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scrollen">scrollen</a> des Fensterinhalts. Darüber hinaus wird das Scrollrad mitunter auch zur Einstellung von grafisch simulierten Schiebereglern eingesetzt. Viele Mäuse verknüpfen das Scrollrad mit der Funktion einer dritten Taste, so dass ein Druck auf das Rad das entsprechende Signal an den Computer gibt. Bei einigen Modellen kann das Scrollrad zusätzlich nach links oder rechts bewegt werden, um auch ein horizontales Scrollen des Fensterinhalts per Maus zu ermöglichen. Im Juli 2005 stellte Apple nach fast drei Jahrzehnten konsequenter Ein-Tasten-Maus-Philosophie erstmalig eine USB-Mehrtastenmaus mit der Produktbezeichnung <a title="Apple Mighty Mouse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Mighty_Mouse">Mighty Mouse</a> vor, welche mit den Betriebssystemen <a title="Microsoft Windows XP" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_XP">Windows XP</a> und <a title="Mac OS X" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mac_OS_X">Mac OS X</a> gleichsam kompatibel ist und neben drei zusätzlichen, programmierbaren Tasten eine neuartige 360-Grad-Scrollkugel bietet, die freies vertikales wie auch horizontales Scrollen (dies jedoch nur in Mac OS X) ermöglicht.</p>
<h2>Mausaktionen</h2>
<p class="flowtext">Durch Bewegen der Maus kann der Mauszeiger an eine gewünschte Stelle bewegt werden, und durch Betätigen einer Maustaste kann der Benutzer Aktionen auslösen. Die Funktion der Maustasten und der Mausbewegung in einem Programm oder Betriebssystem lässt sich oft betriebssystemabhängig durch Betätigung zusätzlicher Tasten auf der Tastatur des Computers modifizieren (z. B. Apple-Taste, Umschalt-, Ctrl- oder Alt-Taste). Im Wesentlichen unterscheidet man drei verschiedene Mausaktionen:</p>
<ul>
<li>Der <em>Klick</em>: Ein Mausklick bezeichnet das Drücken und sofortige Loslassen der Maustaste, ohne zwischenzeitlich die Maus zu bewegen.</li>
<li>Ein <em>Doppelklick</em> ist das zweimalige Drücken der Maustaste kurz hintereinander. Wieder bleibt die Maus dabei ruhig. Manche Programme unterstützen auch mehr als zwei direkt aufeinanderfolgende Klicks (Drei- bis Fünffachklicks). Aufgrund der schwierigen Ausführung haben sich diese letzteren aber nicht durchgesetzt. Bei den meisten Betriebssystemen ist der Zeitabstand einstellbar, in der die zweite Tastenbetätigung erfolgen muss, um als Doppelklick akzeptiert zu werden. Manchmal ist auch ein Schwellwert einstellbar, wie weit sich die Maus zwischen den beiden Klicks bewegen darf, da sich bei hochempfindlichen Mäusen ein vollkommener Stillstand der Maus kaum noch realisieren lässt.</li>
<li><em>Ziehen</em> bedeutet, dass die Maustaste heruntergedrückt wird und dort gehalten wird, während die Maus bewegt wird. Erst am Ende dieses Ziehvorgangs wird die Taste losgelassen (für Aktionen wie <a class="mw-redirect" title="Drag &amp; Drop" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drag_%26_Drop">Drag &amp; Drop</a> oder das Markieren von Text).</li>
</ul>
<p class="flowtext">Weitere Mausaktionen sind:</p>
<ul>
<li><em>Rechtsklick</em> ist der Klick der rechten Maustaste und wird <a class="mw-redirect" title="Synonym" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Synonym">synonym</a> für Funktionen der zweiten Maustaste verwendet. Bei <a title="Linkshänder" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linksh%C3%A4nder">Linkshändern</a> ist dies der „Linksklick“ und öffnet in beiden Fällen üblicherweise ein <a title="Kontextmenü" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kontextmen%C3%BC">Kontextmenü</a>.</li>
<li>In einer <a class="mw-redirect" title="X11" href="http://de.wikipedia.org/wiki/X11">X11</a>-Oberfläche unter Unix besteht die Möglichkeit, durch <em>Mehrfachklick</em> eine Markierung im Text zwischen einem Wort, einem Satz (bis zum nächsten Komma oder Punkt) oder Absatz (bis zur nächsten Leerzeile) umzuschalten und in einen Puffer zu laden.</li>
<li>Anschließend kann mit einem <em>Klick der mittleren Maustaste</em> unter X11 der markierte Textabschnitt aus dem Puffer in einem anderen X-Window eingefügt werden. Bei Zwei-Tasten-Mäusen kann dieser mittlere Mausklick betriebssystem- bzw. treiberabhängig durch gleichzeitige Betätigung der rechten und linken Maustaste emuliert werden.</li>
<li><em>Zeigen</em> bezeichnet das Stellen des Mauszeigers an eine bestimmte Stelle, ohne eine Taste zu betätigen. Auch das <em>Überfahren</em> ist eine Aktion, die in modernen Betriebssystemen ausgewertet werden kann. Oft werden in <a title="Office-Paket" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Office-Paket">Office-Paket</a>-Funktionen beim Überfahren und Verharren an einer Bildschirm-Position sogenannte „<a class="new" title="Kontextsensitive Hilfe (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kontextsensitive_Hilfe&amp;action=edit&amp;redlink=1">Kontextsensitive Hilfen</a>“ ausgegeben: Hilfen, die auf der Annahme beruhen, an genau dieser Stelle könnte der Nutzer mit dem Bildschirminhalt möglicherweise ein Problem haben. Dann hängt am Mauszeiger oft ein kleines gelbes Fenster mit weiterführenden Erklärungen (<a title="Tooltip" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tooltip">Tooltip</a>), oder mittels Betätigung der Funktionstaste F1 wird die entsprechende Hilfsbibliotheksseite zu dieser Anzeigeposition aufgeschlagen.</li>
<li><em>Mausgesten</em>: Einige Programme (z. B. der <a title="Webbrowser" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Webbrowser">Webbrowser</a> <a title="Opera" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Opera">Opera</a>) implementieren sogenannte <a title="Mausgeste" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mausgeste">Mausgesten</a>, um bestimmte Aktionen auszulösen. Diese sind im Grunde genommen eine Erweiterung des Ziehens, es wird mit der Maus bei gedrückter Maustaste eine bestimmte, vordefinierte Figur auf den Bildschirm gemalt, die mit der gewünschten Aktion bildlich verknüpft ist. Beispielsweise wird mit der Maus einen Pfeil nach links gemalt, um den Webbrowser anzuweisen, eine Seite zurück zu gehen. Zur Zeit gibt es jedoch nur wenige Programme, die Mausgesten unterstützen.</li>
</ul>
<p class="flowtext">Je nach Programm und Zustand im Programm kann eine Mausaktion unterschiedliches bewirken: Ein Klick kann z. B. die Einfügemarke in einem Text bewegen, ein <a title="Menü" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Men%C3%BC">Menü</a> öffnen oder beim Klick auf eine Schaltfläche eine Programmfunktion auslösen. Ein Doppelklick kann ein Programm starten oder ein Wort in einem Text markieren.</p>
<h2>Variationen und Alternativen zur Maus</h2>
<p class="flowtext">Neben der Maus haben sich auch einige Eingabegeräte etabliert, die ihr spezielles Nischendasein fristen. In transportablen Rechnern (<a title="Notebook" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Notebook">Notebook</a>, <a class="mw-redirect" title="Laptop" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laptop">Laptop</a>) kommen neben den gegenüber einer normalen Maus nur verkleinerten Notebook-Maus beispielsweise die platzsparenderen <a title="Touchpad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Touchpad">Touchpads</a>, <a title="Trackpoint" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trackpoint">Trackpoints</a>. In älteren Geräten finden sich auch <a title="Trackball" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trackball">Trackballs</a> oder winzige Gummi-<a title="Joystick" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joystick">Joysticks</a> innerhalb der Tastatur. Der <a title="Trackball" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trackball">Trackball</a> ist ein der Maus verwandtes Zeigegerät, bei dem die bei mechanischen und optomechanischen Mäusen eingesetzte Kugel nicht auf der Unterseite angebracht ist, sondern auf der Oberseite durch die Finger bzw. den Daumen bewegt wird.</p>
<p class="flowtext">Im professionellen <a class="mw-redirect" title="Grafik-Design" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grafik-Design">Grafik-Design</a> werden oftmals auch <a title="Grafiktablett" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grafiktablett">Grafiktabletts</a> eingesetzt. Für die Bewegung im 3D-Raum ist die Benutzung einer sogenannten <a title="Spacemouse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spacemouse">Spacemouse</a> oder eines <a title="Spaceball" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spaceball">Spaceballs</a> möglich, die neben der Bewegung in der Ebene auch eine Bewegung um die dritte Achse aufnehmen können.<br />
Im öffentlichen Bereich können berührungssensitive Bildschirme (<a title="Touchscreen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Touchscreen">Touchscreens</a>) die Mausfunktion ersetzen.<br />
Im Spielebereich kann man auch elektronische Lenkräder, Joysticks, <a title="Gamepad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gamepad">Gamepads</a> o.ä. als Mausalternative betrachten.<br />
Bei körperlichen Einschränkungen können <a title="Mehrfachsensor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrfachsensor">Mehrfachsensoren</a> die Funktion der Maus (Zeigen und Klicken) nachbilden. In schweren Fällen sind auch aufwendige Lösungen durch Kameraaufnahmen von Kopf- und Augenbewegungen zur Computerbedienung möglich, die dann aber nicht nur die Mausfunktion ersetzen.</p>
<p class="flowtext">Im industriellen Umfeld werden eine Vielzahl von Alternativen zur herkömmlichen Maus eingesetzt, da hier die Anforderungen durch die Anwendung und die Umgebung bestimmt werden. Häufig ist hier die Anforderung staub- oder wasserdichte Geräte zu verwenden, oder sterilisierbare Oberflächen.</p>
<p class="flowtext">Die Funktion der Maus kann weitgehend durch Benutzung der Tastatur ersetzt werden, obwohl das nicht immer intuitiv (und damit benutzerfreundlich) ist. Dabei ist u. U. die gleichzeitige Betätigung mehrere Tasten (z. B. Alt-Esc zum Menüaufruf) oder die häufig wiederkehrende Betätigung bestimmter Tasten zur Bewegung auf dem Bildschirm (z. B. mit Tab von einem Bildschirmsymbol zum nächsten springen) notwendig. Auch die sogenannte Tastaturmaus ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, der die Bewegung des Mauszeigers über die Zweitbelegung des numerischen Tastenblocks durchführt.</p>
<h2>Probleme bei der Verwendung einer Maus</h2>
<h3>Gesundheitliche Probleme</h3>
<p class="flowtext">Solange in den Anfangstagen die Maus oft nur zur Aktivierung von Fenstern und Auswahl von Checkboxen benutzt wurde, war ihre Form weitgehend nebensächlich. Das sollte sich jedoch mit dem Aufkommen von grafischen Benutzeroberflächen und Anwendungen dramatisch ändern. Der andauernde Gebrauch einer Computermaus, insbesondere bei Fehlhaltungen, kann Schmerzen im <a title="Handgelenk" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handgelenk">Handgelenk</a> (<a title="Sehnenscheidenentzündung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sehnenscheidenentz%C3%BCndung">Sehnenscheidenentzündung</a>) oder das <a title="Karpaltunnelsyndrom" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karpaltunnelsyndrom">Karpaltunnelsyndrom</a> auslösen. Ebenso können Schmerzen an den längere Zeit unnatürlich gestreckten <a title="Finger" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Finger">Fingern</a> auftreten, bekannt als so genannter „Mausfinger“. An Computerarbeitsplätzen kann RSI (<a class="mw-redirect" title="Repetitive Strain Injury" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Repetitive_Strain_Injury">Repetitive Strain Injury</a> – Verletzung durch wiederholte Beanspruchung) als <a title="Berufskrankheit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berufskrankheit">Berufskrankheit</a> auftreten. Vorbeugend gegen solche Beschwerden kann die abwechselnde Verwendung unterschiedlicher Eingabegeräte wie Maus und <a title="Trackball" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trackball">Trackball</a> sowie ergonomisch gestalteter Tastaturen bis hin zur Sprachsteuerung sein. Zur Abhilfe wurde auch versucht, die Form der Maus der menschlichen Hand möglichst anzupassen. Beispielsweise wird die linke Seite der Maus oft länger gestaltet als die rechte Seite. Bei derart gestalteten Mäusen sind Linkshänder natürlich besonders benachteiligt. Auch die Benutzung einer Handballenauflage verspricht manchmal Erleichterung.</p>
<p class="flowtext">Bei zeitlich angemessener Nutzung von <em>optischen Funkmäusen</em> ist eine für den Menschen gefährliche Strahlung nicht nachweisbar.</p>
<h3>Linkshändigkeit</h3>
<p class="flowtext">Aktuelle, <a title="Ergonomie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ergonomie">ergonomisch</a> geformte Mäuse haben häufig das Problem, dass sie lediglich für die Nutzung von Rechtshändern konstruiert wurden. Linkshänder können solche Mäuse meist überhaupt nicht oder nur unter extremer Fehlhaltung benutzen. Da es von den meisten ergonomisch geformten Mäusen keine Linkshändervariante gibt, lernen viele Linkshänder ihre Maus auch mit der rechten Hand zu verwenden. Bei den symmetrischen und dennoch ergonomisch geformten Mäusen, wie sie z. B. von <a title="Apple" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple">Apple</a> oder <a title="Logitech" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logitech">Logitech</a> hergestellt werden, gibt es dieses Problem nicht. Abhängig vom Betriebssystem besteht jedoch oft die Möglichkeit, die Funktion der rechten und linken Maustaste zu vertauschen, so dass Linkshänder mit einer normalen Maus linkshändig arbeiten können.</p>
<h2>Mauszubehör</h2>
<h3>Mauspad</h3>
<p class="flowtext"><em>Siehe Hauptartikel: <a title="Mauspad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mauspad">Mauspad</a></em></p>
<p class="flowtext">Das Mauspad ist wohl das bekannteste Mauszubehör, das von den meisten Computernutzern eingesetzt wird. Es besteht häufig aus <a title="Gewebe (Textil)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gewebe_%28Textil%29">Stoff</a> oder <a title="Kunststoff" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kunststoff">Kunststoff</a> und bietet eine glatte Oberfläche, über die die Maus bewegt werden kann. Vor allem Kugelmäuse lassen sich oft nur in Verbindung mit Mauspads einsetzen, da der Mausball auf die hohe Reibung eines Mauspads angewiesen ist, um sich problemlos zu drehen.</p>
<p class="flowtext">Mauspads gibt es mit unterschiedlichen Oberflächen, zum Beispiel mit Soff-oberfläche, mit Papieroberfläche oder mit Plasteoberfläche. Diese haben unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich Verschmutzung. Stoffoberflächen wirken teilweise reinigend auf die Mauskugeln.</p>
<p class="flowtext">Mittlerweile bietet die Industrie auch spezielle Mauspads für Computerspieler an, die besonders wenig Reibung erzeugen sollen, um eine präzise Bewegung zu ermöglichen. Diese Mauspads bestehen dann häufig aus <a class="new" title="Hartplastik (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hartplastik&amp;action=edit&amp;redlink=1">Hartplastik</a>, speziellen Kunststofffasern oder <a title="Glas" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glas">Glas</a> und sind häufig nur für die Verwendung von optischen bzw. Lasermäusen konzipiert.</p>
<p class="flowtext">Optische und Lasermäuse funktionieren teilweise schlecht auf spiegelnden Oberflächen.</p>
<p class="flowtext">Ergonomische Mauspads haben eine spezielle erhöhte Auflagefläche für die Handwurzel und entlasten die Hand.</p>
<h3>Skatez</h3>
<p class="flowtext">Skatez sind dünne Streifen aus reibungsarmem Plastik oder <a title="Polytetrafluorethylen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polytetrafluorethylen">Teflon</a>, die auf die Mausfüße geklebt werden können. Sie werden im Handel auch unter den Markennamen Glidetape oder Speedtape angeboten. Zum einen sorgen diese dafür, dass die Mausfüße bei der Bewegung nicht so stark belastet werden, zum anderen lässt sich die Maus durch die geringere Reibung leichter über das Mauspad bewegen. Skatez sind hauptsächlich bei Computerspielern in Verwendung.</p>
<p class="flowtext">Optische Computermäuse an Workstations, die auf strukturierte, gläserne oder metallene Mauspads angewiesen waren, waren zur Verbesserung der Gleitfähigkeit an der Unterseite mit austauschbaren, nicht kratzenden Filzstreifen beklebt.</p>
<h3>Kabelhalter</h3>
<p class="flowtext">Kabelhalter sollen bewirken, dass Mauskabel bei der Bewegung nicht störend im Weg liegen. Falls die (USB-) Maus nicht an der (USB-) Tastatur, sondern direkt am Rechner angeschlossen ist, soll außerdem verhindert werden, dass durch das Kabelgewicht herunter zum Rechner unter dem Tisch zusätzlicher Zug am Kabel entsteht.</p>
<p class="flowtext">Einige Kabelhalter sind bereits ins Mauspad integriert, andere müssen beispielsweise am Tisch befestigt werden. Gängig ist eine anklebbare Öse für die Tischkante, an der die frei auf dem Tisch verfügbar bleibende Mauskabellänge durch festes Einklemmen bestimmt wird. Als einfachste Form des Kabelhalters hat sich ein festes Textil-Klebeband bewährt. Eine Weiterentwicklung stellt das <a title="Mouse Bungee" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mouse_Bungee">Mouse Bungee</a> dar. Mit ihm kann die Kabellänge der Maus optimal der überstrichenen Fläche des Mauspads angepasst werden.</p>
<h3>Handballenauflage</h3>
<p class="flowtext">Eine Handballenauflage ist ein kleines, gepolstertes Kissen oder Pad. Die Füllung kann aus Gel (<a class="mw-redirect" title="Silikon" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silikon">Silikon</a>, <a class="mw-redirect" title="Neopren" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neopren">Neopren</a>) oder aus natürlichen Materialien bestehen. Es sorgt dafür, dass das <a title="Handgelenk" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handgelenk">Handgelenk</a> bei der Arbeit nicht <em>abknickt</em>, bzw. eine Mausbetätigung mehr von oben erfolgt, was die Belastung der Hand und so die Ermüdung beim Arbeiten mindern soll.</p>
<h2>Hersteller</h2>
<p class="flowtext">Da Mäuse vom Aufbau her ein sehr stark standardisiertes Produkt sind, werden sie von verschiedenen Computerherstellern nicht mehr selbst gefertigt, sondern von spezialisierten Herstellern zugekauft. Bekanntere Hersteller von Computermäusen sind:</p>
<ul>
<li><a title="A4Tech" href="http://de.wikipedia.org/wiki/A4Tech">A4Tech</a></li>
<li><a title="AOpen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/AOpen">AOpen</a></li>
<li><a title="Apple" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple">Apple</a></li>
<li><a class="mw-redirect" title="Benq" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benq">Benq</a></li>
<li><a class="mw-redirect" title="Cherry GmbH" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cherry_GmbH">Cherry</a></li>
<li><a class="mw-redirect" title="Creative" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative">Creative</a></li>
<li><a title="Kye Systems" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kye_Systems">Kye Systems</a> (Genius-Maus, <a title="Mouse Systems" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mouse_Systems">Mouse Systems</a> Maus)</li>
<li><a title="Logitech" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logitech">Logitech</a> und die Tochter Labtec, auch als OEM-Lieferant für andere Computer-Hersteller (z. B. Dell, IBM)</li>
<li><a title="Microsoft" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft#Produkte">Microsoft</a></li>
<li><a title="Razer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Razer">Razer</a></li>
<li><a title="Saitek" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saitek">Saitek</a></li>
<li>Trust</li>
<li>Typhoon</li>
<li>Ednet</li>
</ul>
<p class="flowtext">Quelle: <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maus_(EDV)" target="_blank">Wikipedia</a>, für alle Wissens-Artikel gilt die GNU FDL (GNU Freie Dokumentationslizenz). Die Wikipedia ist eine Enzyklopädie, deren Inhalte frei nutzbar sind.</p>
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		<title>5-Petaflop-Supercomputer von Bull in Planung</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 06:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der französische IT-Spezialist Bull plant den Ausbau des TERA-Supercomputers der französischen Atomenergiebehörde CEA auf eine Rechenleistung von 5 Petaflops. Die derzeitige Ausbaustufe TERA-10 bietet eine Rechenleistung von 50 Teraflops, 2009 soll der Sprung auf 600 Teraflops folgen, bis dann 2010 die 5 Petaflop-Marke erreicht werden soll.
Die verwendeten Novascale-Server sind mit jeweils 8 acht Dual Core-Prozessoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="flowtext">Der französische IT-Spezialist Bull plant den Ausbau des TERA-Supercomputers der französischen Atomenergiebehörde CEA auf eine Rechenleistung von 5 Petaflops. Die derzeitige Ausbaustufe TERA-10 bietet eine Rechenleistung von 50 Teraflops, 2009 soll der Sprung auf 600 Teraflops folgen, bis dann 2010 die 5 Petaflop-Marke erreicht werden soll.</p>
<p class="flowtext">Die verwendeten Novascale-Server sind mit jeweils 8 acht Dual Core-Prozessoren der Itanium 2-Reihe von Intel ausgestattet. Die einzelnen Knoten werden zu einem Linux-Cluster verbunden.</p>
<p class="flowtext">Diese geballte Rechenpower wird von der Unterorganisation der CEA, der DAM, benötigt, welche für den militärischen Bereich zuständig ist. Hauptanwendungsgebiet ist daher die Simulation von Kernwaffenexplosionen.</p>
<p class="flowtext">Quelle: <a title="WinFuture" href="http://winfuture.de/news,41430.html" target="_blank">WinFuture</a></p>
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